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Stucke i» kaltes Wasser, legt sie nachher auf ein Tuch, damitsie trocken werden, kocht mittlerweile eine den Stucken an Ge-wicht gleiche Menge Zucker zum ersten Grad klar, laßt die^ngelica mit demselben zehn Minuten lang kochen, indem mandabei den Schaum gut abnimmt, und verwahrt sie in einerSchüssel bis zum nächsten Tage, an welchem dann der Zuckerwieder bis zum zweiten Grad eingekocht und abgeschäumt wird.Auf diese Weise bearbeitet man die ^.nAeliea noch drei Tagewie die Nüsse, und verwahrt sie bis zum weiter» Gebranch.
Kalmus.
Man nimmt hierzu jnnge Pflanzen, welche noch nicht hol-zig sind, schneidet sie in beliebige Stücke, blanchirt dieselbenmit etwas Alan» ganz weich, legt dieselben dann in kaltes Was-ser, läßt sie darin bis zum andern Tage stehen, legt sie nachVerlauf dieser Zeit auf ein Tuch, damit sie trocken werden,kocht sie hierauf zehn Minuten lang in geklärtem Zucker, läßtsie darin wieder einen Tag stehen, gießt darauf den Zuckerab, kocht ihn anf, schäumt ihn ab, läßt den Kalmus darineinige Mal wieder aufkoche», und stellt ihn bei Seite. Am fol-genden Tage kocht man den Zucker zum dritten Grad klar, läßtden Kalmus in demselben langsam etwas durchkochen, und ver-wahrt ihn endlich auf die öfter erwähnte Art.
Grüne Bohnen.
Nachdem man von den grünen Bohnen die Fasern abge-zogen hat, macht man sie ebenso wie den Kalmus ein, und be-dient sich derselben hauptsächlich, nm andere Sachen, als Tor-ten, kalte Mehlspeisen und Loiupütes damit zn garniren.
Grüne Weintrauben.
Man macht aus den grüne» Weintrauben die Kerne her-aus, setzt sie alsdann mit Wasser auf das Feuer, nimmt sie, so-bald dies aufkochen will, ab, stellt sie bei Seite, nimmt sie nun,wenn sie sich mit den Fingern leicht zerdrücken lasse», heraus,läßt das Wasser rein ablaufen, und bearbeitet sie im Uebrigewwie die ganzen Johannisbeeren.
Quitten.
Hierzu nehme man die sogenannten Birnquitten, schäle sieab, mache die Kerne rein heraus, schneide sie in beliebigeStücke, und bearbeite sie im Uebrigen wie die Abrikosen.