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Man kann diesen (?eI6e auch farbig in kleine Wassergläsereinfüllen, indem man nämlich eine» Theil rother und einen Theilweißer Johannisbeeren abgesondert zu gleicher Zeit durch zweiLeute rühren läßt; alsdann füllt man eine einen Finger dickhohe Schicht von dem weißen (Zc-lee ein, dann eine gleicheSchicht von dem rothen, fährt auf diese Weise fort, bisdas Glas voll ist, und verwahrt ihn so. Im Winter kann mandiesen <ZeI6e aus dem Glase ans eine Assiette stürzen, und ihnringsherum mit noch andern eingemachten Früchten garnire»,so daß daS Ganze einen schönen Lompütv bildet.
Ganze Johannisbeeren.
Man sucht hierzu schöne, volle Büschel oder Trauben aus,pflückt die Blätter ab, und holt die Kerne mit einer spitzge-schnitteiie» Feder heraus. Alsdann kocht man auf jedes PfundJohannisbeeren ein Pfund Zucker zum dritten Grad klar, nimmtihn vom Feuer ab, schüttet die Beeren hinein, schwenkt sie be-hutsam, so daß sie sämmtlich vom Zucker bedeckt siud, setzt siehierauf wieder auf das Feuer, läßt sie langsam anfkochen,schäumt sie gehörig ab, nimmt sie dann vom Feuer weg, hebtsie, sobald sie abgekühlt sind, behutsam ans dem Zucker heraus,und legt sie in.Gläser. Hierauf kocht man den Zucker nocheinmal auf, schäumt ihn rein ab, nnd gießt ihn, sobald er ab-gekühlt ist, über die Johannisbeeren.
Kandirte Johannisbeeren.
Recht schöne Johannisbeertrauben werden in klar gekochtemZucker behutsam umgeschwenkt, wozu nur so viel Zucker nöthigist, daß die Johaunisbereii damit angefeuchtet werden; alsdannnimmt man sie heraus, panirt sie so dick als möglich mit feingestoßenem Zucker, legt sie so auf Papier, uud trocknet sie imWärmespinde.
Von der ^ngeliea - Pflanze werden die zarten Rippen invier Zoll lange Stücke geschnitten, dann mir kaltem Wasser solange ans das Feuer gestellt, bis sie kochend heiß sind, und hier-auf abgenommen. Nach Verlauf einer Stunde putzt man vonden Stücken alle Fasern ab, kocht sie nnn im Wasser so weich,daß sich ein Nadelknopf leicht eindrücken läßt, nimmt sie als-dann vom Fener, streut etwas Salz in das Wasser, und läßtAlles völlig kalt werden. Ist dies geschehen, so thut man die