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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
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von geschälten Pflaumen

Man streicht die geschälten Pflaumen durch, und macht imUebrigen die klarmelaäv ebenso wie die von Abrikosen.

Mni ittt t»«!« von ungeschälten Pflaumen.

Man setzt die Pflaumen, nachdem die Steine herausge-schnitten sind, mit einer beliebigen Quantität Zucker auf dasFeuer, kocht sie unter beständigem Umrühren klein, streicht siealsdau» durch ein großes Haarsieb, füllt das Durchgestrichenewieder in einen Kessel, kocht diese Aarmelaäv unter beständigemUmrühren etwas dick ei», nnd verwahrt sie endlich in Gläsernoder kleinen Kruken.

Mirabellen.

Nicht ganz reise Mirabellen werden mit einer Nadel etwasdurchstochen, und übrigens wie die Abrikosen eingemacht.

Ananaserdbeeren.

Nachdem man Stengel nnd Blätter von den Ananaserd-beeren abgemacht hat, spult man letztere geschwind in kaltemWasser rein ab, damit kein Sand an denselben sitzen bleibt,legt sie so in eine Terrine, übergießt sie mit klar gekochtemZuckerstirup, bedeckt sie, und läßt sie bis zum andern Tage stehen.Alsdann gießt man den Zucker ab, kocht ihn, schäumt ihn reinab, läßt nun die Ananaserdbeeren fünf Minuten lang darinkochen, indem man das Abschäumen fortsetzt, verfährt nach Ver-lauf einiger Tage mit dem Zncker wie das erste Mal, kocht den-selben bis zum ersten Grad, läßt die Erdbeeren darin wiedereinige Minuten hindurch langsam kochen, und füllt sie endlich indie zum Aufbewahren bestimmten Geschirre.

Gartenerdbeeren in Johannisbeer-tMvIvv.

Sobald die Gartenerdbeeren wie die eben beschriebenen Ana-naserdbeeren fertig gekocht sind, setzt man zu ihrem Sud halbso viel Zohaunisbeer-<?elev dazu, vermischt sie mit demselben,und verwahrt sie so in Gläsern.

Große, schwarze Maulbeeren.

Dieselben werden wie die Ananaserdbeeren eingemacht, nndsind besonders gut zum Garniren der ^i'ö-nes n. dgl. m. zu ver-wenden, weil sich ihre schwarze Farbe vortrefflich markirt.

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