661
Derselbe von Wein.
Anstatt der Sahne wird zum Livmc eine beliebige SorteWei» genommen; auch kann man etwas auf Zucker abgeriebeneCitroneuschale dazu thu», und dagegen die Macaronen fort lassen.
Aepfeltorte von Butterteig.
Ma>i backt hierzu die Torte wie die zuletzt beschriebene blindab, glacirt sie eben so, schneidet dann den Deckel ab, nimmtdas nicht Ausgebackene behutsam heraus, füllt nun die Torte,sobald sie kalt geworden ist, mit einer gute» k!.iimelade vonAepfeln, welche mit kleinen Rosinen, sowie mit klein geschnitte-ner, candirter Orangenschale vermischt ist, eiueu guten, halbenFinger dick, und legt den glacirten Deckel darauf.
Hierbei will ich nochmals ju Erwähnung bringen, daß mandie sogenannten, blind gebackenen Torten von Butterteig wie denschon beschriebenen Vol au ve»t, ans einer fingerdicken Platte,wie eine Schüssel groß, rund auSschueidet, daö Obere mit Ei be-strcicht, und alsdann mit einem Messer einen Kreis von demRand einen guten Zoll breit ab, etwa eine» achtel Zoll tief, ii>den Teig einschneidet, wodurch alsdann der Deckel marqnirrwird, und beim Backen you dein Rand losgetrennt stehen bleibt.Man kann diesen Deckel mit einem Messerrücken bunt machen,indem man z. B. mit demselben doppelte, neben einander lau-fende Linien in einer einen Zoll breiten Enifernung über denTeig leise fortzieht, und dies von der andern Seite wiederholt,so daß diese Linien ein Gitter bilden, was sich eben so marqnirtaufbackt, oder man macht ans dielbe Weise andere Verzierun-gen j. B. Rosetten n. f. w. Beim Abheben des Deckels be,dient man sich entweder eines kleinen Blechs oder eines flache»Fischanrichteloffels.
Torte von Butterteig mit von
Pflaumen.
Die Torte wird hierzu wie die eben beschriebene gebacken,lind anstatt der KIsiluolail» von Aepfeln mit einem guten eigensdazu gekochten Pflaumenmus, welches gehörig mit Zucker gesüßt,und mit etwas fein gestoßenem Zimmt oder auch nach Beliebenniit etwas gutem Rum und auf Zucker abgeriebener Citronen-schale versetzt worden ist, gefüllt.