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natmotte grün, »lid einen und einen halben Tassenkopf mit eini-gen Tropfen AlkermeS roseiiroth. Vier Tassenköpfe voll werdenmit einer Tafel Chokolade, welche gerieben lind mit etwas Milchauf dem Feuer klar geschmolzen ist, braun gefärbt. Man stelltdie Form auf kleingehauenes Eis, gießt die Blätter mit dem Grü-nen aus, läßt sie erstarren, und wischt mit dem Zipfel eines rei-nen Tuchs behutsam dasjenige ab, was daneben getröpfelt seinsollte. Dann werden die Stiele, welche zu deu Blättern füh-ren, und der Stengel mit dem Braunen ausgefüllt, welchesman ebenfalls erstarren läßt, und dann die Rose so ansgießt,daß Alles mit dem Boden der Form gleichsteht. Ist auch diesefest geworden, dann wird mit dem Tnchzipfel das Vorbeigeipritzteentfernt, und eine fingerdicke Platte von dem weißen klsuem-ili-ger darüber gegossen, welche mau steif werden läßt, dann denRest der weißen Masse hinzusetzt, welche, sobald sie erkaltet ist,noch mit dem übrig gebliebenen Braunen überfüllt wird. Biszum Anrichten bleibt das Lluill-liiun^i' auf dem Eise stehen,dann lost man es oben von der Form behutsam mit dem Fingerab, taucht diese einen Aligenblick in lauwarmes Wasser, wischt siemit einem bereit gehaltene» Tuche trocken, damit kein Wasserauf die Schüssel fließt, welche man darauf legt, und mit derForm umdreht, etwas schüttelt, und letztere behutsam abhebt, wosich alsdann das Gericht dem Ange sehr wohlgefällig darstellt.
Zweierlei ist hierbei noch besonders zu berücksichtigen. Erstensmüssen beim AuSgieße» der Rose die Falben zwar flüssig, aberdurchans nicht warm sein, weil sie sonst in einander laufen, undsich nicht bestimmt abgräuzeu würden. Sollten sie, was imWinter leicht geschieht, vorher steif werden, so müssen sie aneinen lauwarmen Ort flüssig gemacht, und dann wieder so weitverkühlt werden, als nöthig ist. Zweitens mnß man beim Stür-zen Acht haben, daß das Wasser, wo die Form hineingetanchtwird, nicht zn warm ist, weil die Farben sonst leicht schmelzenkönnten, uud die Blume ihr schönes Anschu verlieren würde.Wenn sich dies doch in etwas ereignen sollte, so wischt man dasGeschmolzene mit einem reinen, feinen Tuche eigen ab. Willman sich gänzlich sicher stellen, so streicht man die Form vor deinAusfüllen mit feinem Mandelöl, welches in der Apotheke zuhaben ist, mit einem feinen Haarpinsel ans, läßt das Ueberflüs-sige abtropfen, stürzt, wenn angerichtet werden soll, die Formmit der Schüssel ohne Weiteres um, und hebt erstere ab. EinTheelöffel des genannten Ocls ist zu einer Quartfo»m, auf die