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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
Entstehung
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Fwöltter Abschnitt.

tIt'VSSKV«-, ZZZKSS«SSSKS»S-eA'8-> SA«Z«N8und kalte Mehlspeisen.

Sie werden zum 12ten Gang servirt, und bei großen Ta-feln gleichzeitig gegeben: etwa zwei oder vier Schüsseln Oömooder MiinemaiiKor; und zwei oder vier Schüsseln KeI6e. Beikleinern Tafeln wählt man eine dieser Arten.

I. Ueber dieC1»v»»vs ze. im Allgemeinen.

Die Cremes bestehen aus Sahne, welche mit Zucker gesüßt, miteinem beliebigen Znsatz von Vanille, Mai'->s<iuin, kIeui-8 d^ianze,Choeolade oder dergleichen versetzt, und mit so viel Gallertsioff ausHausenblase oder Stand von Schweineschwarten gemischt ist, daßdie Masse, wenn sie aus dem Eise erstarrt ist, so viel Festigkeitbesitzt, nm ganz zu bleiben. Eine andere einfache Art ist eingewöhnlicher, kalter Mehlbrei, mit Eiern und Sahne aufgelockert,und in einer Assiette kalt gestellt. Eine dritte Art besteht wie-der aus Sahne, Zucker und beliebiger Beimischung, welche manin kleinen Becker» oder große» Formen, wie den Topfkloß (pol,iZ'Lspagne), !>u kiiuu klurio steif kocht, und dann kalt stellt. Einevierte Art sind die Lav.iroises, welche ans einem Wein-OIl.iii-6eau, das mit Stand versetzt, mit geschlagener Sahne vermischt,auf EiS gestellt, nnd dann gestürzt ist, bestehen. Sie werdenauch mit Erd- oder Himbeeren, welche roh durch ein Sieb ge-strichen sind, durchzogen. Die kalten Mehlspeisen werden mitden eben angezeigten Oeines, mit Früchten, kleinen Liseuit«oder Reis zusammengesetzt.