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sein, daß er nirgends zusammensinkt. Ist der Topf so weit fer-tig, dann schiebt man ihn ans zwei auseinander liegende BogenPapier, oder sabricirt ihn besser gleich darauf, und legt inwendiganf den Boden der Pastete ganz dünne Speckscheiben. Darüberwird dreiviertel Zoll hoch Farce gestrichen, in dc» man rohe,ganze Trüffeln, welche abgeschält sind, rangirt, wonach die Lebernganz hinein gelegt, und einen Zoll hoch mit Farce und Trüffelnbedeckt werden. Mau belegt das ganze mit feinen Lnslspcck-scheiben, legt den ausgerollten Teigdeckel, welcher in der Mitteeinen Schornstein hat, darauf, und befestigt ihn niit Ei au demRand. Der äußere Theil der Pastete wird mit einem dazu be-stimmten, fein gerippten Kneifeise» buut gemacht, oder mit Eibestricheu, und eigens dazu ausgedrückte» Blumen oder Figurenverziert. Ist dieses geschehe», so bestreicht man doppelt zusam-mengelegtes Papier mit kalter Butter, bekleidet damit die Pa-stete, und bewickelt sie fest mit Bindfaden, stellt sie dann in einengut ausgeheizte» Ose», iu welchen sie ein und eine halbe biszwei Stunden, nach Beschaffenheit der Ofenhitze auch wohl nochlänger, verweilen muß, bis sie ein schönes, hellbraunes Ansehenbekommen hat, worauf man sie verkühle» läßt. Den Tag dar-aus schmilzt man ein halbes oder auch ein ganzes PfuudSchweiueliesen recht weiß auf gelindem Fener ans, gießt diesdurch eine» Trichter i» den Pasteten-Schornstein, bis die Pa-stete voll ist, und bewahrt sie bis zum Gebrauch an einem küh-len, luftigen Ort auf.
Eine einfachere Art, Pastetentöpfe zu bereiten, ist die, woman fagonnirte Blechränder, durch Charniere zusammen gehal-ten, benutzt, in diesen die Teigplatten ausdrückt, und wenn diePastete abgebacken uud verkühlt ist, die Stifte aus deu Char-nieren zieht, uud das Blech abnimmt.
Wo diese Vorrichtung nicht vorhanden ist, habe ich nicinenSchülerinnen folgende Bereitung gezeigt: Es wird eine große,tiefe, blecherue Mehlfpciscnform mit klarer Bntter anSgestrichen,anf den Boden eine Teigplatte gelegt, nnd an die Seiten klebtman eine Guirlande von Teigblätter» oder ausgedrückte» Ro-setten, über diese einen Teigrand, der die Form an den Seite»bedeckt, füllt den Farce nnd die Fleischstücke hinein, rangirt obeneinen Deckel, wie z» einer dresstrten Pastete, bestreicht den-selben mit Ei, bedeckt ihn mit Butter-Papier, und backt so dasGanze. Wenn, es kalt geworden ist, erwärmt man ein wenigdie Form, stürzt sie behutsam anf einen Bogen Papier, indem