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Angabe von einem Schlossermeisier verfertigt ist, lind in welche»,ich außerdem alles Backwerk so gut bereiten kann, wie in einemgewölbte» Bäckerose». Napfkuchen, große Bretzel» u. dergl.gerathen auf gleiche Weise, wie feine Bäckereien, alö lüseuil?,Oraiigeiikliche» :e. Derselbe ist vier»»dzwa»zig Zoll lang, acht-zehn Zoll hoch und ebenso breit. Die beiden Seitenwände undauch die Hintcrwand habe ich mit Drath bestricke» lasse», sodaß ein halber Zoll Zwischenrain» blieb, welcher bei». Einsetze»mit gutem Töpferlehm allsgestrichen wurde; die obere Decke istebenfalls einen Niertelzoll dick mit Lehm bedeckt, so daß alsodaü Ganze mit einer Hülle umgebe» ist, welche der schnelle»Feuerhitze den Zutritt verwehrt. Ueber der Feuerung, welcheacht Zoll hoch ist, liegen starke Eisenstäbe, die mit einer SchichtDachziegel bedeckt sind, auf welchen der Ofen steht. Die Feue-rung selbst ist gerade ohne Rost und Aschloch, das Feuer brenntalso wie auf einem gewöhnlichen Heerde. Das Abzugsrohr ist,wie bei einem Stubeuofe», mit einer Klappe zu verschließen,sobald das Feuer ausgebrannt ist.
Auf dem Mittelblech »»mittelbar muß man nicht backe»,sonder» hält hierzu besondere Bleche, »iid betrachtet ersteres bloßals Unterlage. Alle große» Brate», als Wild, Hammcl, Kalb,Gänse, Puten, Hasen :c. können saftig und dem Spießbrate»gleichkommend darin gebraten werden. Man heize zuerst denOfe» ordentlich durch, und schiebe dann den Braten, der iu einerkupferne», verzinnte» Pfanne oder-,einem dito Plafond liegt,hinein. Er wird mit gnter Butter eiugefetzt nnd gehörig gesal-zen, anch fleißig begossen, aber nicht umgekehrt. Zehrt die Un-terhitze zu stark, so daß die Butter kurz geht, oder sich sehr bräunt,so wird von Zeit zn Zeit ein Tassenkopf voll Wasser dazu ge-than, Anfangs kann man die Pfanne auf die untere Plattestelle», sowie aber das Fleisch zu brate» beginnt, bringt man esauf die höhere Abtheilnng, damit eS von der Oberhitze recht er-griffen wird. Eine Kalbskeule kann zwei gnte Stunden, einDamzüiimer eine nnd eine halbe Stunde, ein Rehzimnier odereine Rehkeule fünf Viertelstunden braten. Sobald diese Bratengar sind, werden sie, wie die am Spieß bereiteten, angerichtet, nndder Inhalt der Pfanne wird, mit gnter versetzt, dazu gegeben.
Das Braten in der Kasserolle.
Hierzu eigne» sich alle Vögelarten, als Schnepfe», Reb-hühner, Lerchen, Krammetsvögel, sowie das zahme Federvieh,