Druckschrift 
Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
Entstehung
Seite
567
Einzelbild herunterladen
 

567

Pfund Mehl, zwei Loth trockener Hefe, vier Loth Zucker undeinem viertel Quart dicker, saurer Sahne zu einem gute» Bärme«teig, fülle denselben in die kleinen, mit geklärter Butter ansge-slrichenen Becherformen, backe diese Wandel» langsam aus, undrichte sie wie die obige» mit eine»! Oöme au an.

Wandeln i»

Zu den obigen Massen kann man kleine, blanchirtc Rosinen,in feine Würfel geschnittene, kandirte Orangenschale oder Citro-nat und etwas würslich geschnittenes Nindermark hinzuthun,diese Masse nun in beliebige, kleine, mit geklärter Butter ans-gestrichene Formen füllen, dann die Wandeln, sobald sie gehörigausgegangen sind, in einem nicht zu heißen Ofen auSbacke», undsie endlich mit irgend einem beliebigen, warme» anrichten.

Wandeln t» I

Mail rühre ei» viertel Pfnnd Butter, vier ganze Eier unddas Gelbe von eben so viel anderen z» Schaum, thue da»» vierLoth Zucker, ei» viertel Pfuud mit Wem aufgeweichte» Lisouil,ferner vier Loth caiidirte Orangenschale und de» vom Weißender vier Eier geschlagenen Schnee dazu, fülle diese Masse inkleine, mit Butter ausgesiricheue und mit gestoßenem liisoiitausgestreuete Formen, backe diese Wandel» sehr langsam, stürzesie beim Anrichten auf eiue Schüssel, und servire sie mit eineml^Iiuulleau von Madeira-Wein.

Wnchteln.

Hierzu nehme mau ein Pfund feines Mehl, ei» viertelPfund feine Butter, vier Loth gestoßenen Zucker, daS Gelbe vonacht Eiern, zwei Loth trockene Bärme oder zwei Taffenköpfevoll frischer Weißbicrhcfc, etwas Salz, ein wenig ans Zuckerabgeriebene Citronenschale und ein viertel O-nart oder auch etwasmehr Sahne, und verfahre damit auf folgende Weise:

Man rühre die Bärme mit etwas lauwarmer Milch erstklar, thue dann eine Handvoll von dem abgewogenen Mehl dazu,und gieße so viel Sahne hinzu« daß dies einen dünnen Teigbildet. Diesen sogenannten Stellteig setzt man unn an einenwarme» Ort, läßt ihn ausgehen, rührt unterdessen die Buttermit den, Zucker, den Eieru und den übrigen Ingredienzien zuSchaum, thnt dann das Mehl, so wie die recht warme, aber nichtheiß gemachte Sahne dazu, verbindet dies gehörig mit einander,