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Fareirte Krebse.
Sobald die Krebse wie die obigen abgekocht sind, machtman die Schalen von den Schwänzen nnd den Rücken ab,schneidet die Scheeren oben ans, putzt dann die Krebse in derMitte recht rein ans, füllt den Korpus mit einem 8all>!<!on vonKrebsschwänzen und (üiam^iAnons, deckt dann die Nückcnschaleuwieder ans, panirt die Krebse nun mit zerlassener KrebSbntterund geriebener Semmel, läßt sie auf einem Plafond im Ofenetwas backen, richtet sie beliebig auf einer Schüssel an, und gar-nirt sie mit Petersilie.
Außerdem 'kann man die Krebse noch auf mehrere Artenkünstlich zubereiten, z. B- sie am Spieße braten, oder sie inheißem Fett ausbacken, oder sie noch mit verschiedenen, andernSaucen geben, indessen halte ich es für überflüssig, diese Zu-bereitungsarten näher auseinauder zu setzen, weil dadurch ihrGeschmack keiueswegeS sonderlich erhöht wird, und sie uns über-dies schon die mannichfachsten Dienste bei Zubereitung feiner ka-Avilts und bei der Garnirung warmer und kalter Speisen leisten.
ZLAKNssü von Austern.
Das RaZoüt von Austern kann eigentlich nur da zubereitetwerden, wo die Austern wohlfeil nnd frisch zu haben sind, denn.bei uns, wo sie sehr theuer zu stehen kommen, verspeist man sielieber frisch, und, wenn je einmal die Rede von einem kaxoütvon Austern ist, so bilden diese doch nur den unwesentlichstenBestandtheil desselben, und Fischknesses, Krebs-
schwäuze, so wie auch Karpfenmilch und Quappenlebern müssendas Meiste dabei thun. Man giebt zn dem kugout von Anster»eiue liirte 8iiiiov ilalicvne Iilanelie oder eine H-mee veloutee,und richtet es entweder in einer silbernen Kasserolle oder aufeiner Schüssel, welche mit 1?1<-uroiis garnirt ist, an.
Zss'NäZs» von Austern.
Nachdem die frischen Austern ausgestochen sind, macht manvon den beste» die Bärte ab, die schlechteren hachirt man mitetwas Butter, dem Gelben einiger Eier, einem Theil in But-ter abgeschwitzter, seiner Kräuter uud mit etwas Sardellenbutter,so daß das Ganze einen recht lockern bildet; diesen legt
man kreisförmig auf eine Schüssel, bestreicht ihn mtt zerlassenerButter, bestreut ihn mit geriebener Semmel, beträufelt ihn mit