462
Röche » l!»
Man reinigt den Fisch, schneidet ihn in fingerbreite Stückegerade durch, so daß in denselben der Rückgrat sitze» bleibt, legtdiese?ilets nun in kaltes Salzwasser, nnd läßt sie darin einigeStunden stehen. Nach Verlaus dieser Zeit kocht man sie, wieden Kablian, in Salzwasser mit etwas Essig gar, und giebtbeim Anrichten entweder eine 8auee ä la Ilollunduiss oder einebeliebige, andere, passende Sance oder Heiße, braune Butter undMostrich oder auch endlich seines Provenceröl nnd Essig mitfeinen Kräutern dazu. Erhält man diesen Fisch nicht frisch,sondern eingesalzen, so behandle man ihn wie den eben beschrie-benen Labberdan.
Schnepeln.
Dieselben werden frisch ganz so wie die Barsche zubereitet.
Karautschen.
Die Karautschen werden in Salzwasser abgekocht, und mitallen denjenigen Saucen, welche man zum Zander zu gebenpflegt, angerichtet.
Plötzen i» li»
Man kocht dieselben gleichfalls in Wasser und Salz ab, nndgiebt beim Anrichten eine saure Sauce, wie sie zu dem Wels« I» boui'Avmse beschrieben ist, dazu.
Quappen.
Diese Fischarr ist wegen der schönen, großen Leber bekannt,während das Fleisch derselben nicht von besonderem Geschmackist. Man kocht die Quappen übrigens in Salzwasser ab, undgiebt eine Sauce, wie znm Wels ä la bouigeoiso, dazu.
Man kann die Quappen auch, wie den Aal und den Kar-pfen, blau kochen, oder sie einsalzen, paniren nnd ausbacken, odersie auch mit einem 8»int-klenelioulll crustirt geben.
von Quappenlebern » ZA
Nachdem die Quappenlebern in einer ülgrinsäe, welche ausWeinessig, Wein, ganzen Gewürze«, Zwiebeln und Salz besteht,abgekocht sind, schneidet man sie in beliebige Scheiben, thut sie