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Bitterkeit derselben mit der Sauce sich vermischt, und diesereinen widrigen Geschmack mittheilt.
r»RiKis.
Mit diesem Namen belegt man eine mit Mehl gebundene,kräftige ^n» oder Bouillon, welche mau zu jeder beliebigenSauce verkochen kann. Die Franzosen geben der braunen Lou-lis deu Vorzug, indem sie zugleich der weißen Lauiis den Bei-namen geben. Das Weitere ersehe man aus derunten folgenden Beschreibung beider Arte».
Braune
Lasse gute, frische Butter in einer Kasserolle schmelzen, thueso viel Mehl, als die Butter aufnimmt, dazu, Passire dies zueinem guten Weißmehl, rühre es auf dem Feuer mit nach undnach dazu gegossener, kräftiger ^us klar, damit die kleinen Mehl-theilchen gehörig auseinander, quellen,'alsdann fülle so viel durchein Haarsieb gegossene ^us dazu, das Ganze einer seimigenMehlsuppe ähnlich ist, und lasse eS so eine viertel Stunde vonder Seite an gelindem Feuer kochen. Nach Verlaus dieser Zeitnimm die ausgekochten Fetttheile rein davon ab, passire dieseLoulis durch ein Haarsieb, und hebe sie, sobald sie abgekühlt ist,'zum Verbrauch an einem kühlen, aber nicht dumpfigen Ort auf.Hat man einen großen Vorrath von solcher Loulis, so muß manöfters nachsehen, und sie, wenn man bemerkt, daß sie ansängtzu schimmeln, einige Mal auskochen, denn nur auf diese Weisekann man sie mehrere Wochen erhalten.
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Braune auf eine andere Art.
Schneide einen Theil Zwiebeln, so wie einige Scheibenmager» Schinken würslich, thue ferner eittige Nelke», schwarze«»d weiße Gewürzk'örner dazu, schwitze dies mit Bntter ab, thueMehl dazu, passire es darin hellgelb, fülle nun darauf, undbehandele diese ConIiK, wie die oben beschriebene.
Weiße
Passire Butter und Mehl, bis dies weiß schäumt, dannrühre nach »nd nach kräftige, mit Wnrzelwerk gekochte Boniilo»dazu, und behandele im Uebrige» die weiße Loulis, wie die ebenbeschriebene braune.