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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
Entstehung
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Die feinere» Sorten bereite man auf folgende Weise: derSauerampfer wird verlesen und gewaschen. In eine Kasserollelegt man friscke Butter, einige Scheiben magern, rohen Schin-ken und ein Paar ganze Zwiebeln, thut den Sauerampfer trok-ken darauf, und läßt ihn auf gelindem Feuer kurz eindampfen.Man nimmt min die Zwiebeln und den Schinken heraus, hacktihn mit dem großen Küchenmesser einige Mal durch, versetzt ihnmit etwas kräftiger, brauner Loulis, rührt ihn auf dem Feuerkochend heiß, lürt ihn mit dem Gelben einiger Eier, schmeckt ihnmit Salz ab, fügt wo möglich noch ein Stück 6Iaee hinzu, rich-tet ihn an, und garnirt ihn mit Lrenaäins von Kalb, glacirter,gespickter KalbSmilch, OmeIeUe8, Eiern oder Saucisse».

Sauerampfer » I» inaiAre.

Sobald derselbe, wie eben beschriebener, mit der (üouli, ver-setzt ist, liirt man ihn statt mit Eiern, mit dicker, saurer Sahne.

Endivien.

Dieselben werden verlesen, und in Salzwasser weich blanchirt.Dann gießt man sie ab, drückt sie rein ans, und präparirt si«wie den Spinat.

Portulak.

Er wird wie der Sauerampfer bearbeitet, und man thutauch einen guten Theil Sauerampfer hinzu.

Hopfenkeime.

Sie werden wie der Spargel geputzt, in Wasser und Salzweich gekocht, mit einer beliebigen Sauce servirt, und mitLüteleltos garnirt.

Hopfenkeime mit Sauerampfer.

Erstere werden weich blanchirt, mit Sauerampfer ä la cremswaigre, sobald derselbe liirt ist, vermischt, und mit gespicktenHühnerbrüsten, Lvtelettes, Ianerschen Bratwürsten oder belie-biger Li'ülaäe garnirt.

Melle, Rapunzen, Mangold

werden, sobald sie verlesen und rein gewaschen sind, wie derPortulak bearbeitet.