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Kochbuch für Haushaltungen aller Stände
Entstehung
Seite
90
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kochtem Reis, lüurr^ ?o^äor (engl. Pfeffer) und einem Achtelgute» Madeira an.

Auch braune Lou!i8 mit Madeira, Reis und etwas Cayenne-Pseffer ist eine Lieblingssnppe der Englander.

Suppe «lit» v.

Diese Suppe besteht aus einer guten, bräunlichen Bouillon,die »ach Belieben mit einer der oben beschriebenen Zuthaten,wie z. B. mit Nocken, Kneffes, Isitarins, I>ol, ä'LspsAuo, ge-schnittener, weichgekochter Kalbsbrust (l'Liillroiis) oder verlore-nen Eier» gegeben wird.

Je nachdem man eine oder die andere dieser Zuthaten wählt,wechselt auch der Name dieser Suppe. Diese Veräuderuuge»sind aber an sich zu unbedeutend, als daß ich es für nöthig halte,diese verschiedenen Arten näher auseinander zu setze«. Will mannämlich zu dieser Bouillon allerlei Kräuter hinzuthun, so nenneman sie

Suppe » In .

oder

Suppe » I» t ,

oder

Suppe » It» AUi»vS«I«ii»v,

oder

Suppe l» li» V»

und gieb den Gartengewächsen verschiedene Formen, d. h. schneidesie einmal länglich, das anderemal in Scheiben, oder forme sievermittelst eines blechernen Ansstechers zu Sternen nnd Blumen.

Suppe n Ri»

Man bereite eine kräftige, branne Loulis-Suppe, wie vor-her beschrieben ist, und thue dazu kleine, dressirte Mohrrüben,Teltower Rüben, Blumenkohl, Spargelköpfe und Kastanie»,die vorher in einer guten Bouillon gar gekocht sind. Dannschneide man Ochsenschwänze, welche in einer Liaise weich gekochtfind, in einen Zoll lange Stücke, und richte sie zu der Suppean, welche zuletzt mit Madeira und Cayenne - Pfeffer abge-schärft wird.

Suppe elairv mit Reis.

Der Reis wird, nachdem er blanchirt ist, in Bouillon weichgekocht, und dann mit obiger, klarer und bräunlicher Bouillon