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Das Festmahl.
Die liebliche Stadt am herrlichen Rhein möge immerdar bleibeneine wahre Herberge der Kunst, — der Kunst, Avelche ihren Namenberühmt gemacht in der ganzen gebildeten Welt!
Meine besten Wünsche aber, sie gelten dem deutschen Vaterlande.Mögen seine ferneren Geschicke die glücklichsten sein und die Pflegeder Künste und Wissenschaften das deutsche Volk dem erhabenenZiele stets näher führen, welches ihm in der Geschichte der Menschenvorgesteckt ist.
Wo Fürst und Volk einträchtig nach einem Ziele streben, kannder Erfolg nicht zweifelhaft sein und so bringe ich meinen Trinkspruchdem deutschen Volke und seinen Fürsten."
Seine Königliche Hoheit Prinz Wilhelm von Preussen verliess etwaum 6 J /2 Uhr den Festsaal, geleitet und gefolgt von einer grossen Anzahlder hervorragendsten Ehrengäste. Auch zahlreiche andere Festtheilnehmermachten sich auf, eine Stunde häuslicher Ruhe zu gemessen, um, durchdieselbe neugestärkt, der Schlussfeierlichkeit des Tages, dem mit Spannungerwarteten Gartenfeste des „Malkastens", beiwohnen zu können. Nichtwenige aber gab es, die es vorzogen, in traulicher Gruppe mit alten oderneuen Freunden beim kühlen perlenden Weine an den Festtafeln sitzenzu bleiben, um dann zur rechten Stunde den kurzen Weg von der„Tonhalle" zum „Malkasten" zurückzulegen.