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Das Cornelius-Denkmal in Düsseldorf : Geschichte seiner Errichtung und Enthüllung 1869 - 1879 ; mit einer photographischen Abbildung des Denkmals
Entstehung
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fwölf Uhr Mittags war vorüber, als den um das noch verhüllteCorneliusdenkmal seit Stunden harrenden Tausenden das immerlauter ertönende Geschmetter feierlicher Marschmusik das Heran-nahen des Festzuges verkündete.

Gewaltige Erregung erfasste die Massen. Alles wandte erwartungs-voll die Blicke der Seite zu, auf welcher der die Königsallee abwärtsschreitende Zug sichtbar werden musste, Alles drängte, vorwärts, so dasses den zur Aufrechterhaltung der Ordnung aufgestellten Polizei- undMilitairmannschaften nur mit Anstrengung gelang, den Zugang zu demFestplatze für den Zug offen zu halten.

Endlich traf dieser in der Ordnung, die wir oben angegeben haben,ein und nahm seine Aufstellung rund um das Denkmal umher.

Zunächst um dasselbe gruppirten sich die Pagen aus dem Festzugemit ihren Namenschildern; dicht vor demselben stellte sich rechts diestädtische Vertretung, links das Comite des Cornelius-Vereins auf. Hinterbeiden Körperschaften befand sich die Rednerbühne. Zwischen dieserund dem Eingange zum Festplatze nahm die Fahne Düsseldorfs, um-geben von ihren Fahnenjunkern, ihren Platz, den Eingang selbst besetzteder Herold, einen Marschall zu jeder Seite.

Auf der Rückseite des Denkmals standen zunächst die drei Bannermit den Emblemen der Künste nebst ihren Fahnenjunkern, Aveiter hin,vor der erhöhten Sängertribüne, auf welcher der Düsseldorfer Männer-gesang-Verein mit seinem Dirigenten, dem Königlichen MusikdirectorHerrn Julius Tausch und seinem Bannerträger Platz genommen, wardas Fähnlein Landsknechte, sein Fähnrich voran, aufgestellt.

Den Zwischenraum zwischen der Sängertribüne und den auf derOst- und Westseite des Festplatzes errichteten Zuschauertribünen fülltendie übrigen Fahnenträger des Zuges mit ihren Begleitern aus und zwarstanden zur Tribüne A hin, welche für Ehrengäste und andere eingeladeneZuschauer bestimmt war, die Deutsche und die Preussische Fahne, zurTribüne B, welche verkäufliche Plätze enthielt, die Künstlerfahne.

Vor der Tribüne A reihten sich diejenigen Ehrengäste, welche nichtvorzogen, ihren Platz auf der Tribüne selbst einzunehmen, die Depu-tationen der auswärtigen Akademieen und Kunstschulen und der Kunst-