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Die römischen Militärstrassen an der Lippe und das Castell Aliso : nach eigenen Localforschungen dargestellt
Entstehung
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weges die Reste der alten Strassendämme, die besonders an denStellen deutlich hervortreten, wo der jetzige Weg von dem altenabweicht; hier sind die Reste der Dämme in den Gärten undFeldern noch sichtbar. Zwischen Stockum und Bockuni ist derCommunalweg dammartig bis zu 1 m. Höhe und hat stellenweisenoch Reste der Seitenwälle. Auch jenseits Bockum, nach demHause Geinige hin, bemerkt man noch Reste des Stfassendammes.Von Hamm bis Dolberg fällt der alte Heerweg fast ganz mitder Chaussee zusammen; nur zwischen Heessen und Wernesliegt der alte Strassendamm nebst einen Seitenwall rechts nebender Chaussee, und kurz vor Dolberg ist er, links der Chaussee,mit den Seitengräben noch über 1 m. hoch deutlich sichtbar.Jenseits Dolberg, bei Lütke Untrup und bei Osker, wo der jetzigeWeg im Bogen geht, zieht der Strassendamm gerade aus durchden Busch. Weiterhin gen Lippborg tritt der rechte Seitenwallals Banquet auf. Hinter Lippborg bemerkt man auf beiden Sei-ten des Weges Reste der Seitenwälle und vor Kesslar bildet derHauptweg noch einen bis 1 tya m. hohen Damm. Auch vor Herz-feld zeigen sich starke Reste des rechten Seitenwalles; jenseitsdes Dorfes wird der Weg wieder dammartig und es treten bedeu-tende Reste der Seitenwälle auf, die sich noch bei Schulte Nomkebemerken lassen. Von Schult Böbbing setzt sich die Strasse innordöstlicher Richtung als ein breiter ganz mit Moos bewachsenerWeg, begleitet von einem starken Walle bis zum Cappeler Bruch-baum fort; sie ist nur mehr streckenweise vorhanden, da der Weghier vor einigen Jahrzehnten verlegt worden. Jenseits der Chausseevon Lippstadt nach Cappel liegt die Römerstrasse noch als star-ker Wall mit tiefen Seitengräben und dem rechten Seitenwallnebst Spuren des linken in der Heide, verschwindet aber alsbaldin dem bruchigen Wiesenland; vor mehreren Jahren war derDamm auch noch auf der andern Seite der Chaussee vorhanden.Von Herzfeld bis Schulte Nomke heisst die Strasse noch jetzt»der Hellweg«. Der von Schulte Nomke nach Norden ziehendeArm bildet einen alten öfters unterbrochenen Weg, und wirdnoch allgemein »die Heidenstrasse« genannt.

Aus den hinterlassend! Ueberresteii geht hervor, dass dieStrasse, gleich der vorigen, aus einem Erddamme bestand, der