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dem, wo zahlreiche Burgen liegen, gleichfalls, nach den mir zu-gegangenen Nachrichten, nicht selten, wenn auch nur wenigerforscht vor, z. B. in Schlesien, wo sie hei den Landleuten „diedrei Graben" heissen, dieselbe Benennung, welche die Grenzwehrender linken Rheinseite bei Andernach und am Laacher See heiden Landleuten führen. Man hat bisher die Frage, ob die vielen„Heidenschanzen" dies- und jenseits der Elbe nicht etwa wie amSRhein mit den dortigen Grenzwehren verbunden sind, noch nichteinmal aufgeworfen, noch viel weniger zu beantworten gesucht!und doch hängt die Erforschung des Ursprunges und Zweckesdieser Schanzen mit dieser Frage sehr enge zusammen. Um hierineinen Schritt weiter zu kommen, muss freilich die Erforschung derjGrenzwehren, die noch kaum in ihren Anfängen begriffen ist,wenigstens so weit gediehen sein, als die der Schanzen, welche manin der neueren Zeit mit lobenswerthem Eifer in Angriff genommenhat. Ich muss mich für jetzt darauf beschränken, jene Frageangeregt und auf ihre Wichtigkeit für die Aufklärung der ebenso zahlreichen als grossartigen Denkmäler, die eine so bedeutendeRolle in der Culturgeschichte der Völker spielen, denen sie an-gehören, aufmerksam gemacht zu haben.
Düsseldorf, im April 1875.