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2 x 1000 Schritt. Entfernung. Auch die benachbarten Schanzenan der grossen Burg und beim Hof Ickter liegen 1000 Schrittvon einander entfernt. Ebenso liegen an der von dem Hunsbergnach Oberbilk ziehenden Grenzwehr drei Schanzen, von denenzwei wiederum 1000 Schritt, die dritte 2 X 1000 Schritt Abstandharten. Dasselbe ist der Fall bei der Grenzwehr im GartroperBusch, wo ebenfalls drei Schanzen in je 1000 Schritt Entfernungliegen, Ganz entsprechende Verhältnisse finden wir bei den stei-neren Thürmen am Heidengraben, wo wir z. B. zwischen Roggen-feld und dem Arienheller Hof drei solche Thtirme in genau 1000Schritt Entfernung von einander liegen sehen. Man hat bisheram Heidengraben die Thürme und ihre Abstände wohl beachtet,allein von den zahlreichen Schanzen und ihrer regelmässigen Lagean den übrigen Grenzwehren hat man nichts gewusst.
Die Construction dieser Schanzen ist sehr verschieden. Dieeinfachste Form bildet ein aus Erde aufgeworfener Hügel, ohneweitere Zuthaten, und ich habe diese Hügel wiederholt als War-ten bezeichnet. Auf der linken Rheinseite, wo sie ebenfalls vorkommen,hat man sie in der Regel für Grabhügel gehalten, einige in diesemSinne aufgegraben, aber nichts Bemerkenswerthes darin gefunden.Es wird daher auch auf der rechten Rheinseite einer Ver-wechselung zwischen Grab- und Warthügeln vorzubeugen sein,und ist zu diesem Zwecke eine Aufgrabung der Hügel beiBilk, Rath, beim Hause Quall und der Weilenburg, zur völ-ligen Sicherstellung ihrer Bestimmung, wünschenswerth. (Ichglaube voraussagen zu können, dass man nichts darin findenwird). Alle übrigen Schanzen lassen durch ihre, manchmal sehrcomplicirte Construclion unzweifelhaft erkennen, dass sie keine.Grabhügel sein können. Den vorigen zunächst kommen diejenigenSchanzen, welche aus einem Erdhügel bestehn, der mit einemGraben umgeben ist; dieser ist in der Regel flach und noch jetztmit Wasser gefüllt. Dass alle diese Gräben den Zweck hättenals Wassergräben zum Schutz des Hügels zu dienen, geht daraushervor, dass sie sämmtlich dicht an Bächen liegen, aus denen dasWasser hineingeleitet werden konnte, wozu die Vorrichtungen nochjetzt bei einigen sichtbar sind. Zuweilen folgt auf den Wasser-graben noch ein niedriger Wall, welcher nach meinem Dafürhalten
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