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Bekehrungsgeschichte des holländischen calvinischen Predigers Mathias Zelhorst in der Grafschaft Zütphen : aus dem Holländischen übersetzt
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113Lichte berufen hat; wofür sich Christus, unser Emmanuel, nichtallein hingegeben, sondern sie auch von aller Ungerechtigkeit erlö-set und sich selbst als ein angenehmes Volk darstellt, welches fürund für allen guten Werken nacheifert, durch welche sie dieselige Hoffnung und Ankunft der Glorie des großen Gottes undunseres Seligmachers Jesu Christi erwarten.O Bernarde Crusi! wollten wir diesen Weg antretenwahrlich ich zweifle nicht daran, beschämt, mit großer Verwunde-rung und wie aus einem Munde würden wir in diese Worte desheil. Vaters Augustin einstimmen:O Seele, o Herz, das denNamen eines Christen führt, wache auf! schlaf' nicht länger undso Du noch etwas von der Tugend und Kraft der Liebe in dirhast, welche Alles erträgt, so folge den Fußstapfen deines Herrn(der Dich so herzlich liebt, Dich zu seiner Braut auserkoren unddurch sein eigen Blut dich erworben hat). Gedenke, daß Tausendevon Märtyrern (welche durch ihr Blut die Wahrheit des katholischenGlaubens versiegelt) dir den Weg gebahnt haben; diesen Wegsind gewandelt die Jungfrauen (die hundert vier und vierzigtausend, welche mit Weibern nicht befleckt sind, welche erkauft sindaus den Menschen, die Erstlinge Gottes und des Lammes, inderen Mund kein Trug gefunden, welche ohne Makel vor demThrone Gottes stehen. So bezeugt der heil. Johannes, Apo-cal. 14.) Diesen Weg sind gewandelt die Märtyrer (vondenen die Schrift sagt:Das sind die, welche aus großer Trüb-sal gekommen sind, und ihre Kleider weiß gewaschen haben imBlute des Lammes. Apocal. 7, 14). Diesen Weg sind auchgewandelt die Kinder, Mägdlein und Knaben, welche die Rein-heit und Keuschheit und Enthaltsamkeit liebten, und noch fürchtestDu? (Da der heil. Augustin besorgt war über die Schwierigkeitder Enthaltsamkeit, stellte sich ihm ein Weib vor, welches ihnauslachte, und gleichsam zu ihm sprach:Kannst Du nicht, wasdie und die konnten? Können diese es aber aus sich und nichtvielmehr in ihrem Gott? Der Herr ihr Gott hat mich ihnengeschenkt. Was stehst Du also auf Dir selbst, und stehst nicht?Gib Dich ihm, fürchte nicht, er verläßt Dich nicht, daß Du fal-lest. Ergib Dich sicher ohne Sorge, er nimmt Dich auf und= Der Dich lehrt, ist der Weg, die Wahrheit undrettet Dichdas Leben: Der Weg, der nicht irre führt, die Wahrheit,die nicht täuscht, das Leben, das nicht abnimmt; der Weg, dirzum Beispiel, die Wahrheit in der Verheißung, das Leben zumLohn.1 O Anima Christiana, evigila! Et si qua in te sit virtus Charitatisquae omnia sustinet, Domini tui imitare vestigia. Considera, quod milliaMartyrum tritam tibi fecerunt viam: transierunt virgines, transierunt martyres, transierunt puéri et puellae, et adhuc times? Quia docet te ille, quiest via, veritas et vita. Via non errans, veritas non fallens, vita non deficiens. Via in exemplo, veritas in promisso et vita in praemio.2 Tu non poteris, quod isti et istae? At vero isti et islae in semelip-Zelhorst, Bekehrungsgründe.