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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Entstehung
Seite
232
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232Constantinopel gekommen, über Triest nach Deutschlandzurück. Die Herren hatten die Güte, Briefe und Auf-träge mit in die Heimath zu nehmen. Unter anderenfolgenden Brief an den Vorstand des Vereines zur Er-richtung des Marien=Denkmals zu Düsseldorf:BootVorwärts, im Angesichte der InselSyra, Sonntag, den 24. April 1864.Auf das gefällige Schreiben vom 22. Februar d. J. theile ichergebenst mit, daß im Sanktuarium der Kirche zu Nazareth einStein vom BergeTabor zu dem Zwecke geweiht, daß derselbe beider Grundsteinlegung der in Düsseldorf zu errichtenden Marien-säule gebraucht, die hierzu nöthige Urkunde ausgefertigt und mirüberreicht worden sind. Bei meiner Zurückkunft von Rom werdeich mir die Ehre geben, beides zu überreichen.Peter Jos. Weidenhaupt,Ritter des hl. Grabes.Die Herren Pfarrer Lambertz, Hermens und ichblieben auf dem SchiffVorwärts, um nach Anconazu fahren und über Ancona nach Triest fuhr Herr vonBorch=Briesenthal nach seiner Heimath Schlesien.Wir begleiteten die Herren, die direct nach Deutsch-land reisten, auf das Schiff, nahmen herzlichen Abschiedund kehrten gleich wieder zurück, weil derEgitto um6 Uhr abfahren sollte, wir aber erst später in der Nacht.Als das Schiff, worauf sich unsere lieben Mitpilger be-fanden, die Anker lichtete, boten wir uns nochmals denAbschiedsgruß durch Schwenken der Tücher, so lange an-haltend, als wir uns sehen konnten. Abends spät undin der Nacht hob sich der Wind, das Meer war sehr be-wegt und wir befürchteten wieder Sturm.