XXIX.Abreise von Jerusalem. Bethel.ente Morgen, den 6. April, hatte derDirector des Hospiz die Güte, eine Dank-sagungsmesse in der Hospiz=Kapelle zulesen. Nach derselben begaben sich HerrPastor Palm, Herr Hermens und ichnochmals zur Todesangst-Grotte, wo HerrPastor Palm die h. Messe las und wirBeide dieselbe dienten. Nach verrichteterAndacht begaben wir uns zurück, um nun für die bevor-stehende Abreise unsere Koffer zu packen. Während die Last-thiere mit unserer Bagage bepackt wurden, speisten wir zuMittag und zogen gegen 1 Uhr aus Jerusalem. Herrvon Lenk und seine Kanzler begleiteten uns bis zumStadtthor und der Director des Hospiz bis zum BergeKarmel. Als ich Jerusalem verließ, war ich recht weh-müthig gestimmt, denn zu lieb und theuer war mir dieStadt und das hl. Land geworden, als daß ich ihnennicht eine Thräne hätte weihen sollen.Am Stadtthor hatten wir viele Umstände mit derSteuer=Partie. Alle Koffer sollten ausgepackt und die
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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
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