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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Entstehung
Seite
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176lingen an der Brust, und empfingen an den Stufen desAltars, knieend oder stehend die h. Communion. Welchein Gedränge und Gewühl war hier! Der die hl.Communion spendende Priester hatte selbst mit dem Ci-borium in der Hand für Ruhe und Ordnung zu sorgen.Dies anzusehen war nicht erbaulich. Nach beendigtemGottesdienste wurde der Patriarch, dem wir uns an-schlossen, in Prozession nach seiner Wohnung zurückge-führt. Gleich darauf begann das Frühstück, zu welchemauch die Mitglieder der französischen Karawane einge-laden und erschienen waren, denen sich ein deutscher HerrPfarrer Mühlhauser aus Diedesfeld in der Rheinpfalzangeschlossen hatte, um die Pilgerfahrt nach dem heiligenLande zu machen. Bei Tisch brachte der Patriarch einenToast auf die beiden Karawanen aus. Nach dem Essenwurden wir auf die Terrasse geführt, wo der Kaffee ge-reicht wurde. Zur Unterhaltung sangen die Seminaristeneinige mehrstimmige Lieder, brannten Feuerwerk ab undließen Luftballons steigen, was für die Bewohner derUmgegend ein neues, vielleicht nie gesehenes Schauspielwar. Beit Djalla hat eine reizende Lage und wir hattenvon unserem Sitze aus eine sehr schöne Fernsicht. Um2 Uhr nahmen wir Abschied von dem Patriarchen undseinen geistlichen Herren und baten den Patriarchen um.seinen Segen, da wir nun bald die h. Stadt verlassenwollten, und ritten nach Jerusalem zurück. Gleich nachunserer Ankunft begab sich die Karawane zum PaterCustos des h. Landes, um auch dort Abschied zu nehmen.Der hohe Herr hatte die Güte und zeigte uns dasKloster und die St. Salvatorkirche, welche gut erhalten