XXVII.Fest Mariä Verkündigung in Beit Djalla. DieTodesangstgrotte. Das Grab Mariä.ente, den 4. April, Morgens um5½ Uhr, ritten wir von Jerusalemnach Beit Djalla, um der Einladungdes Patriarchen Folge zu leisten. DerMorgen war sehr schön, und so zogenwir zu dem lieblichen und schönen Kir-chenfeste. In Beit Djalla, welches nichtweit von Bethlehem liegt und an einemBerge, auf einer Anhöhe gebaut ist, hat der Patriardeine Kirche und ein Seminar errichtet zur Ausbildungvon eingeborenen Priestern. Je näher wir dem Ortekamen, desto mehr zogen fromme Einwohner der Um-gegend dahin. Von Ferne hörten wir schon den so langentbehrten herrlichen Klang der Glocken, die zur Andachtriefen, und wir stimmten Marienlieder an. An derSommerwohnung des Patriarchen angekommen, wurdenwir von einigen Geistlichen empfangen und gleich zumPatriarchen geführt, der uns bis zur Thür entgegenkam.Wir mußten uns auf Divans niederlassen und einigeErfrischungen nehmen. Gegen 9 Uhr, während unsere
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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
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