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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Entstehung
Seite
167
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167hierbei:Diesen von der Taufgrotte noch vorhandenenStein wollten die Türken als Pflasterstein gebrauchen;als derselbe im Pflaster eingefugt worden war, kam ervon selbst wieder heraus und so geschah es dreimalnacheinander. Die Türken legten nun diesen Stein bei Seiteund wird derselbe jetzt hier in der Kirche aufbewahrt. Inder Kirche sind noch verschiedene Oelgemälde, die auf den hl.Johannes Bezug haben, als: auf dessen Geburt, Enthaup-tung u. s. w. Ein schöner Altar von weißem Marmor nebstfünf Basreliefs ebenfalls von weißem Marmor, welche sichauf das Leben und Wirken des hl. Johannes beziehen, einGeschenk des Königs von Neapel, befinden sich in der Grotte,wo Johannes geboren wurde, und brennen hier mehrereLampen Tag und Nacht. Hier las der Vorsteher das Evan-gelium von dem Vorläufer Christi und sprach die Ablaß-gebete, zeigte uns dann die Stelle, wo Zacharias saß undschrieb:Johannes ist sein Name. Die Kirche hat dreiSchiffe und fünf Altäre, einen schönen, mit Marmor aus-gelegten Fußboden, der durch Matten geschützt wird. Wirgingen jetzt zu dem Hause, wo Maria, die allerseligsteJungfrau, ihre Base Elisabeth besuchte und die Worteprach:Hochpreiset meine Seele den Herrn 2c.; hier wirdeine Kapelle eingerichtet. Der Vorsteher des Klosters gabuns beim Abschied mehrere Sanctuarien, wir bestiegenunsere Pferde und ritten nach St. Johann in der Wüsteund erreichten bald die Stelle, wo er predigte:Thuet Bußeu. s. w. Die Grotte, worin ein Altar ist, liegt auf einemFelsen und ist etwa 12 Fuß lang und 6 Fuß breit; es istsehr beschwerlich, dorthin zu gelangen. Von hier hat maneine schöne Aussicht über das Thal; in der Nähe befindet