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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Entstehung
Seite
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165sich entfalteten und blühten. Als der Verfasser dasVorwort zur dritten Auflage schrieb 1873, standenfünf Rosen von Jericho auf seinem Schreibtische involler Blüthe. Während wir uns hier nach deutschemBrauch unterhielten, trafen wir auch den Lehrer an derSchule zu Jerusalem, Jacob Aleefale, einen geborenenBethlehemiten, der der deutschen Sprache mächtig war,was wir aber nicht wußten und uns bald einige Ver-legenheiten bereitet hätte. Auf meine Frage, wer ihnunsere Muttersprache gelehrt, gab er zur Antwort: derdeutsche Pater Heribert in Jerusalem. Von hier begabenwir uns zum Kloster zurück, wohnten nochmals der Pro-cession bei und nahmen Abschied von der Krippe. Abendsbesahen wir von der Terrasse des Klosters aus die schöneUmgebung von Bethlehem, besuchten den Klostergartenund sahen den Pomeranzenbaum, den der h. Hieronymusgepflanzt hat. Beim Nachtessen erhielten wir von demPater Präses als Andenken drei Sanctuarien und einenRosenkranz.