XXI.Palast der Maria Magdalena. Elisäusquelle.Nachtlager unter Zelten.en 29. März, 8½ Uhr Morgens. Abreisenach der Elisäusquelle. Wie ich schonfrüher erwähnt, hatten wir mit dem Dra-goman Hanna für unsere Reise im In-nern des h. Landes einen Vertrag abge-schlossen, wonach derselbe verpflichtet war,nicht nur für unsere Beköstigung, sondernauch für Pferde, Lastthiere, Zelte und sichere Bedeckungs-Mannschaften Sorge zu tragen. So standen denn andiesem Morgen vor dem Hospiz für jeden Herrn einReitpferd und für unsere Bedienung 6—8 Mucker aufEseln; ferner eine große Zahl Lastthiere mit Zelten,Betten, Küchengeräth und Mundvorrath beladen. ZurBedeckung saßen 5 Beduinen mit ihren langen Lanzenund Gewehren und außerdem bewaffnet mit Pistolen,Dolchmessern und Säbeln auf prächtigen arabischen Pfer-den; Köche und Küchenjungen, Eselstreiber und nocheinige Anhängsel fehlten auch nicht. Die Leute machtensolchen höllischen Lärm und entwickelten eine solche Thä-tigkeit, daß man glauben sollte, eine ganze Armee rückte10
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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
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