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Blätter aus dem Tagebuche eines Pilgers nach Jerusalem vom Jahre 1864
Entstehung
Seite
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18wünschen bleibt aber, daß die Restaurationen in denWartesälen etwas besser bestellt sein möchten; ich habehier vieles sehr mangelhaft gefunden, denn es war wederfür Speise noch für Trank gesorgt, es sei denn, daß wiruns mit Branntwein zufrieden geben wollten.Den 3. März, Morgens 9 Uhr, erfolgte unsereAnkunft in Triest, und sah ich bei dieser Gelegenheitzum erstenmale das Meer. Unsere Wohnung nahmenwir in dem am Meer gelegenen Hôtel de ville, welcheseine reizende Lage hat. Die Karawane besorgte gleichihre Ueberfahrts=Angelegenheit bei der österreichischenLloyd=Gesellschaft, wobei der Herr Ritter von Napoli,der sich um die Pilgerfahrt immer sehr verdient machte,uns wesentliche Dienste leistete. Für die Seereise vonTriest bis Jaffa und von Caipfa wieder zurück bis Triestbetrugen die Kosten für die zehn Herren der Karawanenach Abzug der von dem hochw. General=Commissariatdes hl. Landes bewirkten Preisermäßigung 2600 Guldenin Silber oder 3068 Gulden in Papier. Wir besuchtenden geistl. Herrn von Schütz, der von dem hochw. HerrnCardinal=Erzbischof von Wien beauftragt war, den Pil-gerfahrt=Gottesdienst in Triest abzuhalten. Den Nach-mittag besahen wir das Arsenal der Lloyd=Gesellschaft unddie Schiffswerfte und machten später einen kleinen Spa-ziergang. Den Abend aber legte ich mich, da ich sehrermüdet war, bereits um 8 Uhr zur Ruhe.Den 4. März. Um 8 Uhr diente ich dem HerrnPastor Palm die hl. Messe in der St. Peterskirche,worin 40stündiges Gebet abgehalten wurde. Nach demFrühstück fuhr ich mit Herrn Hermens eine Stunde auf