des großen Saales, damit in einem darüber befindlichenEntre=Sol noch Raum für eine Musik= und Zuschauer-Tribüne mit einer nach dem großen Saale offenenGalerie gewonnen werden konnte. Die Decke des Speisesaales aber zeigt in colossaler Ausführung den schon er-wähnten Doppeladler, das Wappen des Malkastens, dessenSpruchband: „Ich komm doch durch — durch komm ichdoch“ — andeuten soll, daß Beharrlichkeit in einemeinmal gefaßten Vorsatze trotz aller Hemmnisse endlichdoch zum Ziele führe.Treten wir in den großen Saal zurück, so findenwir in den Feldern der bis zur halben Höhe in Holzgetäfelten Wände anscheinend kostbare Schnitzarbeiten,nach Vorbild der Bildschnitzereien namentlich in denChorstühlen alter Kirchen, den köstlichsten Humor zeigend.So z. B. dieses Bild an der nördlichen Wand „Karten-spiel und Würfellust“. Sollte der Künstler in den dreiKarten etwa leicht angespielt haben auf die in der Nähe,an der Ostwand, allabendlich sich etablirende Reihe vonSpieltischen, welche von eifrigen Spielern besetzt und voneiner Zuschauergalerie umgeben sind? Wir wollen esmit Stillschweigen übergehen, da ja auch das Spruch-band uns daran mahnt:„Man sall des Morgens niet vertellen,Wat Abends trieben goede Gesellen.Und gleich darunter das andere Bild, der jammervolleMann mit langem, dickem Haarzopf, was mag ihm wohlfehlen? Der Kater über ihm, der ihn bei'm Ohr hat,
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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