91von einem Brustbilde des Meisters Albrecht Dürer, dender Malkasten sich zu seinem Schutzpatron erkoren hat.Eine Flügelthüre neben dem Kamine führt links in dasschon erwähnte Billardzimmer, während gerade vor unseine weite, sogenannte porte-brisée den unmittelbarenZusammenhang des großen Saales mit dem Speise-zimmer herstellt. Ein Glasschrank bewahrt eine Sammlung alter Pokale und Trinkgefäße verschiedenster Art.Zwei gemalte Friese verzieren die Wände über der biszur halben Höhe reichenden Holztäfelung: links, die Apo-theose des Rubens, noch aus dem alten Local stammendein Fragment aus einem größeren Bilder=Cyklus, welcherdie Verherrlichung der Kunst in den verschiedenen Schulenversinnlichen sollte, aber hier keinen Platz fand; geradevor uns erblicken wir den Einzug in den Garten zuPempelfort dargestellt, ein Bild, welches um so größeresInteresse hat, als bekannte Persönlichkeiten die Originalezu den Figuren hergaben, an der Spitze der Notar mitdem Besitztitel. Die Vermählung des Malkastens mitder Düssel, als Symbol der Besitzergreifung, ist dereigentliche Gegenstand dieses Frieses, so wie einst inVenedig der Doge vom Buccentaur herab den Ring indie Adria warf, zum Zeichen des rechtmäßigen Besitzesdes Meeres. Ein in der Ecke des Speisesaales aufgestellterLesetisch mit Kunst=Journalen, illustrirten und politischenZeitungen, verschiedenen humoristischen Blättern, trägtden Bedürfnissen der Leser Rechnung.Der Speisesaal hat etwa nur zwei Drittel der Höhe
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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