von Sybel, und ein Aufruf an die gesammte deutscheKünstlerschaft wurde erlassen zur Einsendung von Kuust-werken für eine Verlosung, durch welche man das Geldzum Ankauf zu erhalten hoffte. Das kühne Unternehmenhatte den vollständigsten Erfolg. Unter dem 31. Mai1860 ertheilte Se. Majestät der König dem „Mal-kasten“ Corporationsrechte; die mit zahlreichen Gemäldenaus allen Kreisen der deutschen Kunstgenossenschaft aus-gestattete Verlosung ergab einen unerwartet günstigenErtrag, und das Ziel war erreicht.„Errungen ist's, trotz Zeiten Drohn und Zweifel,Jacobi's Haus und Garten sind nun unser!konnte mit Recht und Stolz der Festdichter ausrufen, alsbald nachher der Kaufcontrakt geschlossen und der „Künst-lerverein Malkasten“ als Eigenthümer installirt ward.Nun wurde frisch zur Arbeit geschritten, und esbegann ein emsiges Schaufeln und Graben, und Pochenund Hämmern in den schönen Räumen, denn das deutscheKünstlerfest stand vor der Thüre, und sollte in diesemJahre in Düsseldorf gefeiert werden. Vorher aber wollteman sich in dem neu erworbenen Eigenthum, in welchemman zwar schon im verflossenen Sommer, aber nur alsMiether, getagt hatte, vollständig häuslich niederlassen.Den 14. Juli 1860 sehen wir denn auch den Künstler-verein Malkasten mit Sang und Klang in Jacobi'sGarten seinen festlichen Einzug ausführen.Das alte Treibhaus, welches schon früher für denSommer in einen Saal umgewandelt worden war, der
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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