82Die vielfachen Erwägungen des Für und Wider.welche die Gemüther der Kunstgenossen erregten, wobeiin erster Linie die wichtige Geldfrage stand, verhindertenes, einen schnellen festen Entschluß zu fassen. Die ganzeAngelegenheit drohte sich sehr in die Länge zu ziehen undden Garten dennoch der Speculation in die Hände zutreiben. Da entschlossen sich zwei Mitglieder, HerrProfessor Andreas Achenbach und Herr Alexander vonSybel, frisch mit der That vorzugehen. Sie kauften inden fünfziger Jahren den Jacobi'schen Garten für ihreRechnung, und hatten dadurch den Fortbestand desselbengeſichert.Nun schritt man zu neuen Berathungen. Die Künstler-schaft stand da in getrennten Ansichten und Meinungen,und mancher harte Strauß mußte ausgefochten werden,ehe die Frage: „Sollen wir kaufen?“ bejahend entschiedenwar. Nun aber stand man vor der zweiten, nicht minderschwierigen Frage: „Woher das Geld nehmen?“Auch hier fand sich ein Ausweg. Zum Erwerb vonEigenthum waren Corporations=Rechte erforderlich; derMalkasten besaß diese Rechte nicht, wohl aber der Künstler-Unterstützungs=Verein, ebenfalls aus Mitgliedern derKünstlerschaft bestehend. Dieser trat nun zunächst in dieBresche, während der Malkasten einerseits Corporations-rechte nachsuchte und andererseits darauf bedacht seinmußte, die nöthigen Summen zum Ankauf herbeizuschaffen.Der Künstler=Unterstützungs=Verein übernahm nunden Garten von den Herren Professor Achenbach und
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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