78starben. Eine fröhliche muntere Kinderschaar, vermehrtdurch Spielgenossen aus der Stadt, tummelte sich in demGarten herum, wo vor Kurzem die gelehrtesten KöpfeDeutschlands gewandelt hatten. Der Garten selbst hattedurch den Einfluß des damaligen HofgartendirektorsWeihe, dem wir die großartigen Anlagen auf demBoden der alten Festungswerke verdanken, manche Ver-änderungen erlitten, namentlich durch Anpflanzen verschiedener seltener Bäume, aber im Großen und Ganzenwar sein Eindruck und seine äußere Erscheinung sichgleich geblieben. Als im Jahre 1845 beide Elternstarben, war die Kinderschaar zum Theil bereits in derWelt zerstreut, und der Garten blieb das Asyl vonwenigen Zurückgebliebenen. Um ihn rentabler zu machen,wurde Wohnung und Garten vermiethet, und hat verschiedene Bewohner gehabt. Besonders war die Woh-nung von Künstlern gesucht, und der geniale AdolfSchrödter hat dort einen geistesverwandten Kreis umsich versammelt, von welchem ältere Künstler jetzt nochManches zu erzählen wissen. Dann gelangte die Be-sitzung, welche behufs Auseinandersetzung von denErben Jacobi verkauft wurde, in den Besitz eines HerrnBrewer, welcher beabsichtigte denselben zu parzellirenund eine Straße durchzulegen. Glücklicher Weise wardamals das Gründerthum noch nicht so im Flor wieheute, sonst würde wohl von Jacobi's Garten zuPempelfort weiter nichts als eine historische Reminis-cenz übrig geblieben sein. Aber hiermit scheiden wir
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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