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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
Seite
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58schreibt er an Herder. Es war ein Aufsatz in derBerliner Monatsschrift von Kant, „Ideen zur Philosophieder Geschichte der Menschheit.“ Dies führte ihn nunzum eingehenderen Studium der Kant'schen Philosophie,besonders der seit 1781 erschienenen „Kritik der reinenVernunft“, mit welcher er sich durchaus nicht einver-standen erklärte. Am meisten correspondirte er mitLavater, dem er sich immer näher anschloß, außerdemmit Georg Forster, der damals in Göttingen sich auf-hielt, nachdem die von der Kaiserin Katharina vonRußland beabsichtigte Expedition einer Reise um dieWelt, der er als Historiograph beigegeben werden sollte,wegen des Türkenkrieges nicht zu Stande gekommenwar. Auch mit Dohm correspondirte er, der damalseben seine Schrift über den Fürstenbund beendet. MitGarve, diesem tiefen Denker, trat er 1786 ebenfalls inbriefliche Verbindung. Aus einem Briefe an Garvedürfte eine Notiz über den Freiherrn von Stein nichtohne Interesse sein. Es handelte sich um die vonLeuchsenring in Berlin ausgegangene Schrift „über denKgypto=Jesuitismus“, von welchem Jacobi zuerst Kennt-niß erhalten hatte „durch einen Freiherrn von Stein,der ein junger Mann von vorzüglichen Gaben undKenntnissen ist, und in wichtigen Geschäften von demPreußischen Hofe gebraucht wird, in dessen Diensten erbei dem Bergwerks=Departement steht.“ — Die Ab-handlung „David Hume über den Glauben, Idealismusund Realismus“ ist ebenfalls im Jahre 1786 in Pem-