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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
Entstehung
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57ins Zimmer treten sah, wurde vor Freude blaß. Herder'sSeele öffnete sich mir gleich nach den ersten Umarmungen.Es war uns allen unaussprechlich wohl!“ An Hamannaber schreibt er: „die anhaltende Bewegung, die be-ständige Abwechselung von Gegenständen und Gedanken-formen, vornehmlich aber die seligen Tage, die ich zuWeimar lebte, haben mir ungemein wohlgethan, undich bin gegenwärtig gesunder, als ich seit langer Zeitnicht war.Seit dem Tode seiner geliebten Betty finden wireine auffallende Wandelung, ja gleichsam einen Wende-punkt in dem Geistesleben Jacobi's. Was er bisherdurch Lebenserfahrung, durch gesellige Unterhaltung, oderaus den Schriften anderer erworben, wird in ihm nun-mehr zur Waffe gegen den immer sich zur Geltunerheben wollenden übermüthigen Rationalismus, und wirsehen ihn bald als eifrigen Streiter im Kampfe gegendiesen Feind, wobei ihm der gläubige Herder undHamann treu zur Seite stehen.In rastloser Arbeit suchte Jacobi nun die ihmeinsam verfließende Zeit zu tödten. Schon 1785 beginntsein Kampf mit Mendelssohn über die Frage, obLessing Spinozist gewesen sei? ein Kampf, der sich vieleJahre hindurch hinzog, und zu vielen StreitschriftenAnlaß gab. Im Januar 1785 verweilt er in Aachenund in Vaels bei seinem Schwager Clermont, und reisteEnde April nach Münster zu seiner Freundin AmalieGallitzin. „Die Kant'schen Ideen sollen mit“,