53handlung über Mirabeau's Werk „des lettres de cachet“,fällt in diese Zeit. So kam der Winter 1783 auf 84heran, welcher ihm so großes Leid bringen sollte. Seindritter Sohn, Franz, war heftig erkrankt und starb den8. Januar 1784 in der Wohnung zu Pempelfort. Erwar die schönste Hoffnung des Vaters gewesen. DieMutter hatte sich ganz der Pflege des erkrankten Kindeshingegeben, und war durch dessen Tod so angegriffen,daß sie selbst auf das Krankenlager geworfen wurde, vonwelchem sie nicht wieder erstehen sollte. Den 9. Februar1784 starb sie, und hinterließ ihren Mann in verzweif-lungsvollem, trostlosem Zustande. Er brauchte mehrereTage, ehe er sich nur soweit erholen konnte, den Trauer-fall seinen Freunden mitzutheilen, und aus diesen Briefenersehen wir nicht nur den tiefsten Schmerz über dieseLösung des herrlichsten Familienbandes, sondern auch daserhabene religiöse Gefühl Jacobi's und sein gläubigesGottvertrauen.Den 13. Februar schreibt er an seinen SchwagerJohann Arnold von Clermont nach Vaels; „UnsereHeilige, mein Freund, ist an ihrem Orte. Ich bete zuihr und sie hilft mir. Ihr Geist hat mich nicht ver-lassen, und er heißt mich, Sie zu trösten. GehörchenSie diesem seligen Geiste, wie ich selbst ihm zu gehorchensuche. — Betty lebt! — O, daß ich es aussprechenkönnte, wie es in meiner Seele tönt: Sie lebt! Ichhabe nun, was ich so oft vom Himmel forderte: einZeichen der Unsterblichkeit und Gottes; und sie, deren
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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