27Nur das Wohnhans und der Garten blieben demVater, und wir finden, nach wie vor, während derschönen Jahreszeit diesen Garten als den Hauptver-einigungspunkt nicht nur des engeren Familienkreises,sondern auch der vielen fremden Gäste, welche in demgastlichen Hause Fritz Jacobi's in der Stadt aus-und eingingen und längere oder kürzere Zeit dort ver-weilten.Die literarischen Verbindungen Jacobi's hattenimmer weiter sich ausgedehnt und er wurde mit vielenMännern bekannt, welche in den wissenschaftlichen Be-wegungen der Zeit eine hervorragende Stellung ein-nahmen. Selten pflegte ein Fremder, den der Ruf derBildergalerie oder der mit derselben verbundenen neugestifteten Akademie nach Düsseldorf zog, die Stadtwieder zu verlassen, ohne in dem Jacobischen Hause inder Stadt oder im Garten zu Pempelfort vorgesprochenzu haben, wo eine zwanglose Geselligkeit, noch erhöhtdurch das freundliche Entgegenkommen der liebenswürdigenHausfrau, die angenehmste, geistreichste Unterhaltung ver-sprach. Manchmal wurde es wohl dem Hausherrnetwas zu viel, zumal da er häufig mit Unwohlsein zukämpfen hatte; aber nur selten hören wir ihn darüberklagen, wie in einem Briefe an Wieland vom 29. Mai1774: „Seit gestern hat mein Haus zehn Gäste zubewirthen; alle Winkel sind darin besetzt. Dies hättenun wohl wenig zu sagen, ich gäbe von Herzen gernenoch mehr preis, möchte ich dabei meiner eigenen Haut
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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