12Controversen der Gelehrten, fing an Partei zu ergreifenund sich lebhaft an den Erzeugnissen der Choriphäender Literatur zu betheiligen. Es entstanden nach undnach verschiedene Verbindungen von Dichtern und Ge-lehrten zu gemeinschaftlichen Arbeiten in Art der jetzigenRevüen, Monats= und Wochenschriften, um auch dasgrößere Publikum Antheil nehmen zu lassen an derfruchtbaren Entwickelung. Es war eben der Beginn dersogenannten „Sturm= und Drang=Periode“ in derdeutschen Literatur, welche etwa bis zum Jahre 1790fortdauert. Gerade in diese Zeit aber fällt die Jugend-und Entwickelungszeit von Johann Georg undFriedrich Heinrich Jacobi, und sie verfehlte nicht,auf deren Geistesleben großen Einfluß auszuüben.Die erste Erziehung der Kinder entsprach der frommenGesinnung, welche in dem Hause des aus einer Prediger-familie stammenden Johann Conrad Jacobi vorherrschte.Der älteste Knabe, Johann Georg, der Liebling desVaters, entwickelte sich sehr schnell und zeigte ein regesgeistiges Leben. Deshalb bestimmte ihn der Vater auchzum Theologen und schickte ihn schon in seinem 18.Lebensjahre zur Universität nach Göttingen und späternach Helmstedt. Seine rege Phantasie führte ihn baldzu poetischen Ergüssen, und schon in seinem 24. Lebens-jahre ließ der junge Candidat seine ersten „PoetischeVersuche“ in die Oeffentlichkeit treten (Düsseldorf 1764).Hierdurch wurde er mit Vater Gleim in Halberstadt be-kannt, der ihn an sich zog und ihm ein Kanonikat bei
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Jacobi's Garten zu Pempelfort : ein historischer Beitrag zur Feier des 25jährigen Jubiläums des Künstler-Vereins 'Malkasten' ; nebst einem Plan des Gartens
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