Rathhaus=Portals zu Köln aus dem Jahre 1571. Inneuerer Zeit hat er vielfache Verwendung bei großen Bau-werken gefunden; die prachtvolle Apollinariskirche zu Remagenist unter der Leitung des verstorbenen Dombaumeisters Ge-heimen Regierungs= und Baurath Zwirner, daraus herge-stellt, eben so wurde er bei folgenden ausgezeichneten undumfangreichen Bauwerken verwendet: dem Walraf=Richartz'-schen Museum, dem neuen Theater, der Gewerbeschule,sämmtliche in Köln, bei vielen Villen und Privathäusern inund bei dieser Stadt, bei dem Polytechnikum zu Aachen, denProvinzial=Irrenanstalten bei Andernach und Bonn. In derGegend von Neapel werden schon seit vielen Jahrhundertenähnliche feste vulkanische Tuffsteine, welche von alten Erup-tionen des Vesuvs herrühren, zu Werk= und Bausteinenverwendet, die sich gleich den Weibernsteinen trefflich be-währt haben.Letztere kommen in sehr mächtigen ungetheilten Ablage-rungen vor, und können die Werk= und Bausteine in jedenDimensionen geliefert werden, so wie es das Bedürfniß derArchitektur nur irgend erfordert.Der Weibernstein unterscheidet sich wesentlich von demsogenannten Duckstein aus dem Nette= und Brohlthal, welcherebenfalls ein vulkanischer Tuffstein ist, aus welchem derTraß als Wassermörtel dargestellt wird. Der Ducksteinenthält gewöhnlich Brocken von Bimsstein eingeschlossen, welche
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Zeugnis über den architektonisch-technischen Wert des vulkanischen Tuffsteines von Weibern
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