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Zeugnis über den architektonisch-technischen Wert des vulkanischen Tuffsteines von Weibern
Entstehung
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Weibernstein.Die Kalker Industrie=Gesellschaft zu Köln ist im Besitzumfassender Werk=, Hau= und Bausteinbrüche bei dem DorfeWeibern, Kreis Adenau, Regierungsbezirk Coblenz, in demaltvulkanischen Gebiet des Laacher Sees. Die hier gewon-nenen Steine bestehen in einem festen und dichten vulkani-schen Tuffstein ohne alle Poren, und sind nicht mit demKalktuff von meist lockerer poröser Beschaffenheit zu ver-wechseln, noch weniger mit irgend künstlich dargestellten Stein-massen. Sie führen in der Rheingegend den Namen Weibern-steine, trivial gewöhnlich Weibersteine. Die Steinart ist voneinem feinen geschlossenen Korn, nicht spröde, jeder Bearbei-tung fähig, und läßt sich leicht mit vollkommen ebenen undeben so in beliebig gebogenen Formen darstellen, so daß jedeArt der Ornamentirung in dem Steine ausführbar wird.Er ist selbst für feinere Bildhauerarbeit geeignet, wie dennauch davon in den mittelalterlichen Kirchen der Rheingegend