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Seite, einen Hut mit rotten Federn auf dum Kopfe, der Zweiterechts steht baarhaupts vor seinem Schimmel und sieht' lustigenBlicks nach dem Ersten hinauf. Er trägt ebenfalls einen gelbenRock und darüber einen Brustpanzer, um den Leib eine rothoScherpe. Der Dritte kommt hinter beiden zum Vorschein, erreitet einen Falben. Zwischen den Pferden ein Jagdhund, deran einem Knochen nagt. Aus dem Zelte bringt eine Frau einenBierkrug. h. 98 c, b. 124 c. L. Mit dem Monogramm B.
297. Gerhard Honthorst (siehe oben Nr. 284).
Wiederholung des liederlichenKleeblatts. Die Figurensind indessen theilweise anders construirt, z. B. hat die Säugerinrechts ein anderes Mieder und dabei Federn im Haare, h. 81 c.,b. 121 c. L.
298. Johann le Duc, geb. in Haag 1636, f 1071. Schüler von PaulPotter.
In einem Zimmer, welches durch Thür und Fenster eine Aussichtin einen Park bietet, unterhalten sieh 7 Damen und eben so vieleHerren. Im Hintergrunde vor einem Büffet ein Diener, der Weineinschenkt, h. 42 c, b. 55 c. H.
299. Johann Mienze Molenaer, lebte 1641—59. Holländische Schule.
Neun Holländer und vier Holländerinnen aus der niedorn Klasse,mit einem Wachtelhunde in einer Stube, worin im Kamin Feuerbrennt und ein Bett stellt. Ein Mann hält ein Frauenzimmer beider grossen Zehe und will ihr mit einem Pantoffel auf die Fuss-sohle schlagen. Auf dem Bette der Name: .. H. >/ .. Ä ~
h. 40 c, b. 55 c h. CJM^öiencier
300. Derselbe.
Ein Brautpaar. Der fröhliche Bräutigam hat die Braut aufdem Schoosse, während die Mutter ihm die Brautschätzo zeigt.Mit dem Namenszuge des Künstlers wie vorige Nummer, h. 32 x /2c., b. 25 c. H.
301. Cornelius Cornelis, geb. 1572, t 163S.
Bacchus vorkündet triumphirend die glückliche Erndte. Denlinken Arm hat er mit Trauben beladen. Die erhobene Rechteträgt ein Gefäss mit Most, so, selbst den Genuss verschmähend,ladet er, das Auge zum Beschauer gerichtet, alle Welt zumGenuss ein, während, in seinem Rücken, der sinnliche Silen, das,was er geerndtet hat, gierig verschlingt. Das Bild, h. 65 c.,b. 50 c, H., ist von Heinrich Golzius gestochen und trägt das
-\t Cornel.
Monogramm: comei.
Der Stich hat folgende Unterschrift: Oblecto dulei maerentiacorda lyaeo, osor tristiciao, letitiaeque dalor. C. Schoneus.
302. Gerard Douw, geboren zu Leyden 1613, f 1680, Schüler vonRembrandt.
Ein Gelehrter in grünem Rocke, eine rotho, vorn aufge-schlagene Mütze auf dem Kopfe, sitzt vor einem, mit buntemTeppiche gedeckten, mit Büchern beladenem Tische und liest, dieRechte am Kinn. h. 25 ^2 c, b. 20% c. L. Mit dem Monogrammin unterer, linker Ecke:
G
OV?