93
ken, so genannten heroischen Arzneienschon in geringer Gabe ihre Wirkung beigesunden, selbst starken Personen zeigen.Die von schwächerer Kraft müssen zu die-sen Versuchen in ansehnlicherer Gabe ge-reicht werden, die schwächsten Arzneienaber können, damit man ihre absoluteWirkung wahrnehme, blos bei solchenvon Krankheit freien Personen versuchtwerden, welche zärtlich, reitzbar und em-pfindlich sind.
100.
Der hiezu aufgelegte, beobachtendeArzt darf keine Arzneien zu solchen Ver-suchen, von denen das Wohl ganzer Men-schengenerationen abhängt, nehmen, alssolche, die er genau kennt und von de-ren Aechtheit und Vollkräftigkeit er gänz-lich überzeugt ist.
101.
Iede dieser Arzneien mufs in ganz ein-facher, ungekünstelter Form, in Pulver,oder als blos mit Weingeist verfertigte