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Kochen) zerstört und verflüchtigt, oderdurch den Zusatz des Kochsalzes, des Zu-ckers , vorzüglich aher des Essigs (in Sau-cen und Salaten) antidotisch unschädlichergemacht werden. Ia selbst die arzneilich-sten Pflanzen verlieren ihre Arzneikraftzum Thcil, oder ganz durch solche Ope-rationen. Der Saft der heroischen Pflan-zen wird durch dieHitze der gewöhnlichenExtraktbereituug oft zur ganz unkräftigenpechartigen Masse. Der ausgeprefste Saftder tödlichsten Pflanzen in ihrem frischenZustande (denn wenn sie grün übereinan-der liegend, wie man sagt, geseliwitzethaben, so ist durch innere Gahrung schonein grofser Theil der Arzneikraft verloren),darf nur Einen Tag an einem femperirtenOrte stellen, so ist er in volle Weingäh-rung übergegangen, und hat schon vieleseiner Arzneikräfte eingebüfst; steht eraber noch einen oder zwei Tage, so ist dieEssiggährung vollendet und alle speeifischeArzneikraft ist verschwunden; dasSatzmehl ist dann völlig unschädlich, derWeizenstärke gleich.
99-Um die Effekte der Arzneien auszu-spähen, mufs man wissen, dafs die star-