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Organon der rationellen Heilkunde
Entstehung
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Giebtman, diefs zu erforschen, Arz-neien kranken Personen ein, so sieht manvon ihren reinen Wirkungen wenig odernichts, weil die von den Arzneien in Ver-änderung des Befindens des menschlichenKörpers besonders zu erwartenden Effekte,mit den Symptomen der gegenwärtigen na-türlichen Krankheit vermengt, nur undeut-lich oder gar nicht wahrgenommen werdenkönnen*

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Diefs zu vermeiden, war nichts natür-licher *), als dafs man die einzelnen Arz-neien versuchsweise gesunden Menschen ia.

•) Schon der grofse Albrecht von Malier sah die Noth*wendigkeit hiervon ein (in der Vorrede zur Pharm.Helvet. S. 12,) : „Nempeprimum in corpore sanp me«dela tentanda est, s.itjep.eregrina ulla rniscela ; odorequeet sapore ejus explorätis, exigua illius dosis inge-renda et ad omnes* quae inde continguntj affectio-nes, quis pulsusj qui calor, quae respiratio j quaa*nam excretiones, adtendendum. Inde a d ductumphaerto m enorum, iussno obviorum, trän»fceas ad expeiimenta in corpore aegroto, est. "