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verfasset vnnd dhainer von dem anndernn ausgestoßen, bescheenn. j Vnd souer (wir) kayser Maximilian, odervnnser erkenn anigen s kriege vnnd knecht aus den dreyen pündten Key vnns hetten, ^ so sollenn vnndwellen wir Sy auch, wo wir ainichen friden j annemmen wurden, darum besliessen. Vnnd wo I ainich Spennvnd Irrung zwischen vnns Römischer kayser ^ vnnd vnnser erben, vnnser fürstlichen Graueschafft Tirol, j auchvnnser vorderen herrschafften vnnd landen ennhalb des j Arlpergs bis an den podensee, dergleichen vnnserPauls, j bischoues zu Chur vnnd vnnser nachkumen vnnd vnnser der ^ gedachten» dry pündten in Churwalhenobrigkaiten beruerendt, ^ zutragen vnnd fürfallen wurdenn, so sollenn vnnd wellen wir > alsdann soliche Spennvor ainem bischouen zu Costentz, j als von baiden tailen erweltem obman mit sambt seiner andacht ^ freundt-schafft vnnd fürstlichen genadenn, von abgedachten baiden tailen j geleichen zuesatz, guetlichen wo aberdieselb nit verfangen ^ werden» möcht, alsdann das derselb bischofe mit sambt j dem gleichen zuesatz dazgötlich Recht vor äugen neinmen solle, ! rechtlicheil austragen», vnnd solcher rechtlicher entschid solle j vonVnns beden partheyen one ainich weiter hindersich bringenn, I waigern noch appellation, angenumen vnndgehalteir werdenn, s alles getrewlich on argelist vnd geuerde. Vnd in söllichen j obgemelten Artiklen, Ainigungvllnd pündtnus solle Vnnser ^ yedem tail ausgesloßenn vnnd vorbehalten sein der heilig ^ Stuel zu Rom, dazheilig Römisch Reich vnnd ains yeden j tails pundtsverwondten, damit derselb vor aufrichtung ^ dieser erb-lichen verainigung verwandt vnnd verpunden j gewesen, dartzu vnnsers Paulsen, gegenwärtigen, vnnd s ainesyeden künfftigenn bischofs zu Chur vnnd desselben Stifft j geystlich freyhaiteil. Vild insonders so haben wirkayser I Maxiinilian für Vnns vnnd vnnser erben gegen dem gedachtein s Bischofe zu Chur vnd Stifft daselbst,auch den dreien pündten ^ in Churwalhen, daz wir Cleua vnnd Veltlin, ^ dieweil vnnd so lanng sölliche iil dergedachteil dreier pündt gwalt, handt j viliid mit Jneil iil pündtnus sein, durch bemelte vimser fürst- ^ licheGrasschaft Tirol vnnd die vordern vnnser Stett vnnd Herr- s schaften eimhalb des Arlperges bis an denpodensee nit zu überziehen, I noch selbs durch dieselben zu gestatteil bewilligt vnud zugesagt, j Auf solichealles haben wir oft gemelter kayser Maximilian j des abgedachten» bischoues vnnd stifft zu Chur, auch der >dreyer pündt in Churwalhen» guetwilligkait augesehen vnnd ^ Inen llll hinfür alle Jar, so lang sölichpüildtnuß lmd > Erbaiiligung vntzerprochen gehalten, yedem plmdt iil- ^ sonders von vnnd aus vnuserer Camerzwayhundert Gulden ^ Reinisch, daz sich alle Jar sechshundert Gulden Neinisch lauffen wirdet, j alls sonderngnadenn zu geben bewilligt vnnd Inen dieselben ^ Sechshlindert Guldeil jerlich auf Sand Marteinstag gen sChur zu überanntwurtenn zugesagt, die Sy ouch an hewt dato j als zu dem ersten Jar emphanngenhaben. Vnnd dagegen ^ soll die vorgemelt aufgericht zwaintzig jerige verainigung ^ hiemit tod, ab, crafftlossvnnd vernicht (sein). Doch wellen wir ^ vnns vnnser Obrigkait, herrlichkait vnd Gerechtikait, so j wir zu undin den acht gerichtenn als zu vnnser» aigneil > vimderthallen vild lewten haben, So auch mit diesen dreyen jpündten verwandt vnnd in pündtnus sein, vorbehalteil. ^ Vnd nachdem wir Pauls, bischof zu Chur, auchder Stifft ^ daselbst, vnnd wir Gotzhaußlewt vnnd die vom ober» j gramen Pundt bisher durch seiner kay-serlichen Majestät j Lenilder, Slößer, Stett vnnd gepiet allennthalben ,nit halber > zollfreyuilg gefaren vnnddurchgelasseti sein, die solle nu ^ hinfür allennthalbenn gegeil vnns aufgehebt vnnd ab ^ sein vnnd wir dieJnmassen wie aililder zu bezalen schuldig seül, das j auch ail hewt dato mit vnns also angefangen werden >vnnd wir thun sollen vnnd wellen, doch so sollen die acht gericht, ^ so vormals mich mit zollfreyung begäbet,hierjnne ausgesloßeil ^ sein. Es soll auch der vertrag, so die von Veltkirch ^ vnnd Chur vormals mit ainanndergemacht vnnd besloßen habenn, ^ bei seinen crefften beleiben. Daz alles wir zu beden tailen ^ nu hinfür inewig zeit vnzerprochelich, vest vnnd steet I zu haltenn vnnd dawider in kam weys noch weg zu tun > ainander