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Auch wir onus Paulus, bischoue zu j Chur, der Stifft daselbs vnnd drey pündt iu Churwalhen ^ gestellt,eingelassen vnnd beschlossen haben. Das wir > bede tayl in allenn vnnsern geschefften vnnd anliegennden !sachen in getrewer guetter nachperschafft anainannder halten ^ vnnd beweisen, auch ainer dem anderndurch derselben ^ herrschaffteu, Slößer, Stett, lender vnnd gebiet kam angreiffen, ^ beschedigen, vberziehen, nochbekümmern thuen lassen söllen ^ noch wellen, sonnder ob yemands, wer der were, der solichs ^ ze thuenvnnderstennde, dasselb soll yeder tayl nach ^ seinem Pesten vermügen wenndenn vnnd werenn. Vnd ^ wir baidtayl sollen vnnd wellen auch selbs in ewig zeit ^ diser erbainigung, büntnus vnnd verstenndtnus wider ^ ain-ander nit sein, noch frävennlichen tuen in kam ^ weise, sonnder ob sich ainicherley mißhellig vnnd Spenn szwischen vuns oder den vnnsern begeben wurden, j das wir vnns dann gegen ainander billicher, gemaiuer jvnnd gleicher rechten benüegen lassen sollen vnnd wellen, j dergestalt, wo die Regierende Herren oder ainichCommun j in der obgemelten Grafschafft Tirol vnnd den herrschafften ^ ennhalb des Arlsperg bis an Bo-densee oder ainlitzig sonder ^ Personen daselbst zu gedachten dreyen pündten, vnnd Hinwider j gleicherweysedieselben drey bündt oder auch sonnder j ainlitzig personeun zu denselben Regierenden Fürsten der ^ GrafschafftTiroll vnnd den herrschafften ennhalb desArle- j pergs bis an den Bodenusee derselben Comun oder ortenn jzusprüch oder aufordrung gewunuenn, darumbe mir zu baiden > feiten giietlich nit betragen werden möchten,so sollen vnd ^ wellen wir vnns yetzo aines vnuerwonndten Obmans oder ^ aber zwayer, nemlichen von vnn-serer yedtweders tayls herrschafften ^ einen landtsessigen Mann, wie das am Pesten angesehen werden s mag,für amen (Obman) füruemen vnd benennen, vnnd für denselben j Obman sollen bede partheyen mit einannder zuRecht kumen, ^ sölicher gestallt: Souer Jr zwenn fürgenommen vnnd benennt wurden, ^ das alsdann yedlicheHerrschafften oder derselben Comun vnnd mit- ^ verwandten die anndere parthey fürneme vor dem amen jObmann, der in der mindern parthey, so beklagt, herrschafft oder gebiet ^ fürgenomen vnnd sein wirdet.Zu söllichem obman soll alweg > yeder tayl zwei: erber, verstendig vnnd vnparteysch Man, j wo vnnd vonwann er die nimbt vnnd bringet, zu dem rechten, > so das von dem klagenden an den Obman erfordertwurde, j darnach in Monatsfrist setzen, vnnd dieselben vier Man > sambt dem Obman söllent von yedes JrObrigkait gewisen, vnnd j dartzu gehalten werden, zu sweren laiblich ayd zu gott vnnd den > hayligenn, söllichesachen vnnd spenn, souer Sy die guetlich, das ^ Sy im ansang zu erlanngeu versuecheu vnnd alles vleis ^darinne fürkeren sollen, nit hinlegen möchten, vnuer- j zogenlich in vier Monaten auf verhörung bayder tayl >gerechtigkeit vnd gewarsame, so sich yeder gegen dem ^ anndern vermaint vnnd getrawt ze gemessen, mitdem j Rechten aus denselben Iren Ayd zu entschaydeu vnnd aus- > zusprechen. Es inöchte ouch ain fach sotreffenlich j vnnd smer sein, baid tayl möchten Jres gefallenns ^ den zusatz mit merer lewten ersetzen.Vnd was also > von dem Obman vnnd beysitzeren ainhellich oder mit dem ^ mere vnnder Inen zu Rechterkenndt vnd gesprochen j wirdet, dem sollen» baid tayl one witer fürwort j nachkumen vnnd gnug tun, füralles verwaigern, ziehen j vnnd appelliren. Wann aber die vorgemeldten > gesäten Obman ainer mit todvergangen oder derselb j sonnst durch ainich zusell zu ainem obman nymer j tangentlich oder leydenlich were,Alßdann so soll auf j yedtweders tayls anzaigen, doch daz dieselben vrsachen der ent- ^ setzung des Obmans fürgnugsam angesehen vnnd erkenndt werden, ^ durch baide obrigkait on uerzug allzeit ain anndernn Obman andes- j selben abgestorben oder entsezten statt fürgenumen, benembt vnnd j die billichait, wie obbegriffen ist, vonJme aufgenumen werden. I Wo aber ainlitzig Personen beben taill vnnderthan vnnd verwoundten ^ vordrungvnd zuspruch zusamen Helten vnd gewunuen, daz vnder j dem yeder kleger dem antworter vnnd ansprechigeunachvolgen solle j in dz gericht, dariun Er gesessen vnnd gerichtzhörig ist, vnnd sich von Jme > das recht