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TT
Revers der XI Orte an Bern wegen Vorbehalt seines Burgrechts :c. mit der Stadt und
Grafschaft Neuenburg.
tStT, R7. December.
Staatsarchiv Bor».
Wir die Bürgermeister, Schulthessen, Amman, Rät vnd ganz gemeinden von Stett vnd landen VilserEidgnoschaft, Nämlich von Zürich, Lucern, Vre, Schwitz, ^ Vnderwalden ob vild nid dem Kernwald, Zugsampt dem Hern ampt, so darzu gehört, Glarns, Basel, Fryburg, Solothurn vnd Schaffhusen, Thund kundtaller- > mengklichem mit disem brief: Als wir dann hievor mit sampt den fromen, fürsichtigen, wysen Schult-hessen vild Naut der Statt Bern, vnsern sonders guten fründen vnd s getrüwen liebeil Eidgnossen die Stattvnd die Grafschaft Nüwenburg zu ir vnd vnser aller Händen erobert vild Jngenomen vnd aber dieselbenvnser lieb Eidgnossen von Bern in ^ solichem Inen selbs Ir Burgrecht vnd ander Pflicht vnd gerechtigkeiteu,so sy von Alterhar vff vnd gegen den setz bemelten von der Statt vnd Grafschaft Nüwenburg nach lut Irbrief j vild Harkomens gehept, vorbehalten vild daby begert, sy by dem allem gerüwiget, vngeschwecht vnd onJntrag vnd widerred belibeil ze lausten. Harumb so wir in An- j llemung dcrselbeil Statt vnd Grafschaftzu söllicher vnser lieben Eidgnosen von Bern vorbehaltung vnd zimlichen beger gewilligot haben; So gerede»vnd versprechen wir ^ alle obbemelte Ort, ilamlich Zürich, Lucern, Vre, Schwiz, Vilderwalden ob vild niddem Kernwald, Zug, Glarus, Basel, Fryburg, Solothurn vnd Schafhusen, für vns vnd > Vilser ewig nach-kamen in gemeind vnd jetlich Ort besonder, die obgenannten vnser lieb Eidgnosen von Bern, och Ir ewignachkamen von sölichem burgrechten vnd anderer ^ ir Pflicht vnd gerechtigkeit, dero sy hieuor vff vnd gegender berürten Statt vnd Grafschaft Nüwenburg in bruch, besitzung vnd Übung sind gewesen, nit zu triben,noch j zu trengen in dhein wys noch weg, sonder sy also daby vnbekrengkt, gerüwiget vnd vngeschwechtbeliben ze lassen, dem getrüwlich vnd erberlich nachzekomen vnd j gnug zethund, darwider niemer zu sinddurch vns noch die vnsern, noch jemand anderm gestatten zethund, alles an einich fürwort, Jnzug vndWiderred, och on all arglist vnd gefärd. Vnd des alles zu warem, vestem Vrkünd vnd ewiger bekantnußso haben wir vorgenannten Stett vild lender, nämlich Zürich > Lucern, Vre, Schwiz, Vnderwalden, Zug,Glarus, Basel, Fryburg, Solothurn vnd Schaffhusen, vnser Stett vnd lender Jnsigel für vns vnd vnserewig nach- ^ komm an disen brief hencken lassen, der geben ist vff frytag vor Sant Thomastag des heiligenAppostels, nach Cristi gepurt gezalt vnseres beHalters ^ fünffzechenhundert vild im zwölfften Jar.
Pergamentene Urkunde mit 11 anhängenden Siegeln.
Dieser Revers ist nach vielen Verhandlungen erst im Jahr 1526 aufgerichtet, aber auf die Zeit derBesetzung Neuenbürgs zurückdatirt worden, weil damals die Zusage der Eidgenossen gegeben worden sei.
Der Bernische Bote Sebastian vom Stein berichtet von dem Einsiedler Tag vom 27. Februar 1526was folgt:
.... „Zum Vierden, so Hand min Herren die Eygnossen verwilget den Refersbrief von Nüwenburg ufzu-richten und dem Schriber von Lucern befolchen den zu machen, und so er gemacht wurd von Ort zu Ort lasse»siglen. So nun in der Copy kein Datum stat, han ich den Schriber mit Namen Huber heißen still stan biß er