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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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ouch zu geben nützit schuldig sin, wie solichs zols fryung sy by ziten unseres Herrn und vatters, Herzogenludwigs Sforcia, loblicher gedechtnuß, ouch gehept haben. Harinne vorbehalten und vsgeschlossen die von Lowis,Tum vnd Lucaris, so setz nüwlich zu den gemelten vnsern fründen vnd pundgnossen komen, die solleil fürohiNdas, so sy vßerthalb Jrn, der Eydgnossenschaft, ziln vnd marchen in dem Herzogthmn Meyland erkouffen,wie vorbeschechen verzollen. Es mag ouch genannter Herzog sin Zoller gen Lowis, Tum :c. setzen, doch vnsernzollen vnd Herrlickeiten ganz on schaden.

Vnd zn bewarung inerer friintschaft vnd günstigen guten willens, ouch die sunder großen diensten, sovns die vilgedachten unser guten fründ vnd pundgnossen erwiesen vnd noch fürhin erwisen sollen, ze erkönnenvnd ze betonen, so loben vnd versprechen wir obgemelter Herzog sür vns vnd vnser nachkommen, den genannteitzwölf ordten jerlich vnd fürhin jedes Jares besonders zu bezalen vnd vsrichten sollent vierzig Tusend Dug-gaten in gold vnd guter an gewicht, die jerlich an iren costen zeantwurten in eine der Stetten Zürich oderLucern vff den ersten tag Januarii, die ersten bezalung anzefachen in den: Jar xv° vnd xiiij Jare vßzerichten,die jerlich nach Jrem willen vnd gefallen zu teilen.

Wir obgenannten von Stetten vnd lendern der Eydgnoschaft sollen ouch dagegen vnd Hinwider pflichtigvnd schuldig sin, verwetten Herrn Herzogen Maximilian»»!, sin nachkommen vnd in sinem abwesen sinerfürstlichen gnaden Statthalter und Regenten, den hochwürdigen fürsten vnd Herrn Octavianum Sforcia,bischoff zu Loden, den wir in diser zit an geineltes Herrn Niaxnnilianus Statt vß siner beger und ouchsunderm anrüsten der rätten vnd gemeinen Stats Meyland zu einem rechten verweser, statthalter vnd regiererinsetzen, appliciren vnd radtificieren bys vff füglichs zukunft Herrn Herzogen obgemelts, by sinem stat vndHerzogthum behalten, also das wir Im beHolsen syent, so das notturft vnd sy vns vmb Hilst zu schirm vndbewarung desselben Herzogthums Meyland gerechtigkeit erfordern werden, mit den vnsern in solicher Zal alsdas nach gestalt der fach je zu zitten nott sin wirdt, in sinem, des genannten Herrn Herzogen vnd rezentenkosten vnd besoldung. Dieselben vnsern sollen vnd wellen wir obgemeldten Eydgnossen mit houptlüten, lütinern,vennrichen nach den Eren versechen. Es sol ouch genannter Herzog oder siner gnaden rezenten jedem vnsrerknechten für ein manot sold geben fünfthalben gülden rinscher, item jedem Hauptmann obgeschribner ortendes manots zehn söldt, einem lutiner oder statthalter vnd vennrich jedem des manots sechs söldt vnd dannso wenig hundert knecht jeder Hauptmann vnder Im haben wirt, als menig zechen vbersold in jetlichs hundertsolle geben vnd vsrichten werden, vß welichen dann die hauptlüt, priester, schriber, weybel, Spillüt vndander besolden vermögen sollen. So sol ouch die besoldung der Vnsern, so sy von Iren hüsern züchent,angan vnd bis wider zu Iren hüsern weren vnd bezalt werden. Ob ouch die vnsern etwas in einem manotdienten, das were wenig oder vil, so sol Inen derselb manot ganz vsgericht werden.

Ob ouch der Vnsern jemant, so nit eruordert vnd geordnet hinin ziechen wurde, denselben sol der Herzognoch sin rezenten nütz pflichtig sin zegeben, sy wellent dann das gutz, frys vnd eygens willens gern thun.

Hinwieder so sollent wir obgenannter Herzog Maximilianus, vnser nachkamen, statthalter vnd rezenten,ob wir über kurz oder lang von den genannten vnsern guten fründen vnd pundgnossen erfordert werden,Inen in iren kriegen vnd geschäften hilfflich sin mit fünfhundert guter reisiger pferdten, Halbs ringer pferdvnd Halbs kürister, vnd solichs sollen wir thun in vnsern, des Herzogen, eignen kosten. Doch ist in solicherHilst beyder vnser parthyen luter beredt vnd vorbehalten, ob dwedrer teyl mit eigenen kriegen vnd geschafftenbeladen, aldann sol derselb dem andern zn den ziten dhein Hilst pflichtig vnd schuldig sin.

Vnd zuletst so behalten wir obgenannten beyd teile vns in diser vnser vereinung luter vor, nämlich