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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Schwytz, Vnderwalden, Zug, Glarus, ^ Basel, Friburg, Soloturn vnd Schaffhusen vnser Stett vnd lenderJnsigel an dise brieffe lausen hencken vnd dero vnser jedein ort einen, desglichen den obgeseiten vnsern liebenEidtgnossen von Santgallen vnd Appenzell jedein j Teil ouch einen geben, vff sant Maria Magthalenenabent, als man zalt nach Crists geburt tusend fünfhundert vnd im dritten Jare. Doch den alten punden

tu alllveg vnschedlich. Pergamentene Urkunde mit den anhängenden Siegeln aller zwölf Orte.

Abgedruckt bei Zell weg er, Appenzeller Urkunden Nr. 633.

In einer Abschrift im SolothurnerAbschiedbuch heißt es am Ende:Die schnür (Siegelschnüre) sind also:Zürich blaw vnd wyß, Bern rot vnd schwarz, Lucern blaw vnd wyß, Vri schwarz vnd gehl, Schwyz rot, Vnder-walden wyß vnd rot, Zug blaw vnd wyß, Glarus wyß, schwarz vnd rot, Basel wyß und schwarz, Friburg blawund schwarz, Solothurn wyß vnd rot, Schaffhusen grün und schwarz, Appenzell".

Hier ist auch der Ort, eine die gleiche Materie betreffende Vereinbarung der drei Bünde in Churwalen, densog. Pensionenbrief vom 25. Febr. 150V beizurücken:

Wir die Burgermaifter, Lanndrichter, Bögt, Ammann, Nichter, Natt, Geswornen vnd all Gemaindengemainlich, Edel vnd unedel, arm und rich, aller vnd yettlicher Stetten, Lennderen, Dörfferen und Gerichtender dryer Püntten in Churwalhen, nämlich vom Gotshuß Chur, auch vom obern grawen Punth, vnd von denzehen Gerichten, bekennen vns öffenlich, vnd thund kund allermenglich mit dem Briefs, nachdem vnd dannvnser Altvordern in Jr verpflichten und zesammenn gesworen verbriefften und besiegelten Püntnuß und Ver-ainung lanng zit rüwig geseßen find, Jr Land und Lüt wol regieret, sonnder auh zugutten Friden beschirmtt,vffenthaltten und sich darnebent niemans vßlendiger frömder Sachen beladen, noch in Dienst vmb Jargeltnoch Provision dhainen Fürsten, Herren noch Stetten zu gedienen angenommen, sonder zu Hulde aller JrNachpuren und Anstößern ganz gemüßiget haben; Vnd wir vnns aber söllicher Diensten, Jargelt und Pro-visionen yezund ain zyt lang nit gemäßet, sonder vnder vns ain tail von dem Römischen Künig, der anndervon dem Künig von Frankreich und der drittail von dem Herzogen von Mayland Jargelt, Dienstgelt undProvision empfangen und inngenommen, vnd nun disertzyt erlernet, gemerkt, bedäucht und gar aigenlichbetracht Hand, Wa wir das also beharren vnd dieselben Jargelt, Dienstzeit vnd Provision der Künig, Fürstenund Herren nit abstellen, für und für innemmen, vns dero gebruchen und üben wölten, daß die in künfftigzitzwüschen vns und vnsern Nachkommen möchten bringen vnd gebern Vnfreuntschaft, Widerwillen, dartzu Zer-rüttung vnser Pünuten, Vnfried vnser Lannden und Zerstörung vnsers redlichen und erlichen Regiments,so unnser Altvordern vnd ouch wir lanngtzit löblich, fromklich und wyßlich herbracht vnd gefürt, das zufür-kommen und darmit wir und vnser Nachkommen deßfürter auh wie vnser Altuordercn byainander in gutterFrüntschaft, Ainigkait und vnsern gemelten erlichen löblichen und verbriefften Pünten hinfür in Ewigkaitbelieben, dartzu vnser Lannd vnd Lütt zu gutten Friden vffennthalten, sonnder auh in Gottes Lob und Ereregieren vnd auh Wittwen und Waisen destbaß beschirmen mügen: So haben wir vns vff hüttigen Tag, mitgemainem und ainhelligem versammelten Natt, vernünfftig vnser Sinnen vnd mit gar wolbedauchten guttenMutt, miteinander gütlich, tuglich und früntlich geaint und veftiglich ze halten beschlossen, verainen undbeschließen auh für vns vnd all unnser Nachkommen yetzund wißentlich, gentzlich, lutterlich vnd ewiglich Jnkrafftund Macht diß brieffs by den Pflichten, Schulden, Glüpten vnd geswornen Aiden vnder vns dryen Püntenweder der ain, der ander, noch der dritt, noch auh kam besonder Ortt, Gericht, Commun, noch ainlitzig Per-sonen, dhain Jargelt, Dienstgelt, Mustergelt, Prouision, noch kain Schenkhinnen, In verdienstwyse, noch umbDienstwillen von kainem vßlendigen und frömbden Künig, Fürsten, noch Herren, so vßerhalb vnsern dryPüntten mit Hofhalt wesenlichen sind, nit haben nemmen, noch empfahen, noch sich ouch um sölich Jargelt,Dienstgelt, Mustergelt, Prouision und Schenkinen mit dhainerlei Diensten mit Inen versahen, verpflichten, noch