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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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rolmruri. Dokus in Vrbo ^ Duosrnoirsi soäovimo die insnsis .lunii, ^nno ok> inos-rnnvions doniiniNillssiino ^uinAsntssiino keroio.

Pergmnentenc Urkunde mit anhängenden Siegeln des Königs von Frankreich und der XII Orte.

Abgedruckt bei Dumont IV. 37.

K«.

Verkommniß der XII Orte über Pensionen, Kriegsläufe :c.

Baden. tSS>3, Tt Juli.

Staatsarchiv Lucern.

Wir die Burgermeister, Schultheis, Amman, rätt und gantz gemeinden der loblichen Eidgnoßschaft,nämlich Zürich, Beren, Lucern, Vry, Schwitz, Vndermalden ob vnd nid dem Wald, Zug und das vsserampt darzu gehörende, Glarus, Basel, Friburg, Soloturn vnd Schaffhusen, Thund kund aller- j mengclichenmit disern brieffen: Das wir den vilsaltigen Sorgen, müg, arbeit vnd vnghorsamy nach, vns jetz etlich Jarhar mit hinlouffen der vnsern vud in ander weg entsprungen, in vnsern gesessnen rätten, gemeinden, ouchdurch vnser geordnet botten vff etwe mengem tag deßhalben ge- > leist, solichs zufürkomen ernstlich betrachtvnd zuletst in bywesen, raut vnd zutun der fürnemen wisen burgermeister, amman vnd rätt der Statt SantGallen vnd des lands zu Appenzell, vnser guten sründen vnd getrüwen lieben Eidgnossen hierzu eruordertenerber vnd j ganz vollmechtig botschaft, zu vffenthalt vnser vorgenanten Eidgnoßschaft vnd aller vnser zuge-wandten, zu Handthabung vnser loblichen pünden vnd pflichten, so wir Eidgnossen vnd zugewandten gemeinlichvnd sonderlich zu vnd gegen einander» habent, j darmit denen in allen Dingen geläpt, nachkamen vnd gehor-sam:) der vnderthon, ouch frid vnd erber wesen beharret vnd gemeret mög werden, Sölich ordnung vndsatzung in gottes namen einhellig, frylich vnd wüssentlich mit einander vffgenommen, willenklich vud wöl-be- j dacht in kraft vnd macht diser brieffen in wiß, form vnd maß, wie die hernach von einem artickel anden andern eigentlich gelütcrt vnd geschriben stand. Dem ist also: Des ersten, das niemand in der Eignos-schaft wonent, er sige Burger, landtman oder hindersäß, geistlich ^ oder wältlich, edel oder unedel, rich oderarm, in was Stand oder wäsens die sigend, von disem tag hin von keisern, klingen, fürsten, herschaftenoder Stetten, geistlichen oder weltlichen Stenden vnd gar von Niemandt vberal deHein penspon, dienstgelt,prouision, gnadgelt, ^ miet, gab noch Schenke haben oder nemen sol, weder durch sich selbs, sin wip, kind,fründ, dienst noch ander, damit es in sinen nutz komen mächt, heimlich oder offenlich in deHein weg. Vndob jemand sölichs nit halten vnd sich das mit warheit s erfinden wurd, der vnd dieselben sollen ewenclichvon Iren erren vnd emptern, ob sp die habent, gesetzt vnd demnach niemandt nutz noch schad sin, ouch zukeinen erlichen fachen als zu gericht, rat, kuntschaften und dergleich Hendel gebrucht, sonder ^ ouch von IrenHerren vnd obern von stund angenomen vnd darzu an lib vnd an gut nach derselben siner Herren vnd obernErkantnuß vnd gutem Bedunken gestrafft werden. Ob aber also einer oder mer von sinen Herren vnd obernin derselben ^ siner Herren vnd obern gepiet nit möcht betretten werden vnd die in ander ortt der Eignos-schaft wurden wychen, wenn dann sölich ortt des von dem andern ort schriftlich oder müntlich bericht wirt,alldann söllent der vnd die- j selben schuldigen daselbs ouch angenomen vnd die straf lpden, als ob er insiner Herren vnd obern gepiet betretten were worden. Doch so ist hierinn vorbehalten, daß ein Eidgnoßouch eu? landtmann vnd burger dem andern vngeuarlicher j wiß von sinen eigenen gut wol schenken vnd